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Formel 1 : Den Rennfahrern ganz nah

Diese Kinder werden beim Formel-1-Rennen in Australien Grid Kids sein.
Diese Kinder werden beim Formel-1-Rennen in Australien Grid Kids sein.

Für einige Kinder wird dieser Traum in der Formel 1 wahr: Ab dieser Saison dürfen sie als Grid Kids auf die Strecke.

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23. März 2018, 23:58 Uhr

Auf der Strecke herrscht große Aufregung. Überall rennen Menschen zwischen den Rennwagen hin und her. Techniker besprechen sich mit den Fahrern. Reporter stellen Fragen. Auch berühmte Leute spazieren an den Autos vorbei. Gleich geht es los! So ähnlich geht es kurz vor den Autorennen der Formel 1 im Startbereich zu. Für einige Kinder wird dieser Moment ab diesem Jahr zu einer besonderen Erfahrung. Bei jedem Rennen werden die Mädchen und Jungen im Alter von etwa 10 bis 14 Jahren mit den Fahrern in der Startaufstellung stehen.

Los geht es an diesem Sonntag auf der Rennstrecke in Melbourne, einer Stadt in Australien. Bei diesem Rennen sollen 40 Kinder im Einsatz sein. Sie halten unter anderem die Flaggen für die Nationen, aus denen die Fahrer kommen. „Das wird ein außergewöhnlicher Moment für die Jugendlichen sein“, erzählt einer der Chefs in der Formel 1. „Sie stehen neben ihren Helden und sehen, wie diese sich auf das Rennen vorbereiten.“ Die Kinder, die die Fahnen der Fahrer halten dürfen, werden auch Grid Kids genannt. Grid ist ein englisches Wort und steht für die Aufstellung der Autos vor einem Rennen.

Bis zur vergangenen Saison hielten Frauen die Tafeln mit den Namen und Startnummern der Fahrer. Die neuen Besitzer der Formel 1 wollten das aber nicht mehr. Nun sind Kinder an der Reihe! Die Vorbilder aus der Nähe bewundern darf jedoch nicht jeder. Die Kinder müssen bereits im Kartsport oder im Formelsport unterwegs sein.

Ausgewählt werden die Kinder von Motorsport-Clubs aus dem Land, in dem das Rennen stattfindet. Manchmal wird auch gelost. „Ich war sehr glücklich, als ich davon gehört habe“, erzählt ein Junge, der für Australien ausgewählt wurde, in einem Video.

Aus Deutschland sind in diesem Jahr zwei Fahrer dabei: Sebastian Vettel und Nico Hülkenberg. Insgesamt gibt es in diesem Jahr 21 Rennen, eins davon auch in Deutschland. Im Juli werden also auch bei uns einige Kinder vor dem Rennen auf der Strecke stehen.

Autor: Jens Marx

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