Interview : Bloß nicht stolpern

Levina singt am Samstag in der Ukraine bei einem großen Musik-Wettbewerb mit.
Levina singt am Samstag in der Ukraine bei einem großen Musik-Wettbewerb mit.

Levina hat einen großen Auftritt vor sich: Am Sonnabend steht die Sängerin im Finale des Eurovision Song Contests

svz.de von
11. Mai 2017, 12:00 Uhr

Millionen Menschen werden vor dem Fernseher sitzen und ihr zuhören. Am Sonnabend tritt die Sängerin Levina für Deutschland bei einem großen Musik-Wettbewerb an. Er heißt Eurovision Song Contest, kurz ESC. Dafür reisen die Musiker nach Kiew, der Hauptstadt der Ukraine. Levina singt das Lied „Perfect Life“. Ronny Thorau erzählte sie, ob sie schon aufgeregt ist.

Am Sonnabend singst du beim ESC, bist du vor solchen Auftritten nervös?

Levina: Ich bin schon aufgeregt und habe Lampenfieber. Das kommt aber erst kurz vorher. Es ist nicht so, dass ich eine Woche vorher schon ganz aufgeregt bin oder immer, wenn ich daran denke. Ich glaube, es wird kommen, wenn ich in Kiew zum ersten Mal auf der Bühne stehe und die Probe mache.

Was macht dir denn die größten Sorgen?

Ich habe immer die Sorge, dass mir irgendwas Peinliches passiert. Dass ich stolpere oder dass man umknickt und von der Bühne fällt. Ich hoffe, mir passiert sowas nie. Aber meistens denke ich mir einfach: Ich hoffe, ich singe alles richtig und vergesse keinen Text und kriege den hohen Ton raus.

Wie bist du eigentlich zur Musik gekommen?

Mit neun habe ich mit Gesangsunterricht und Klavierunterricht angefangen. Wir hatten ein Klavier zu Hause. Der erste richtige Song ist mit zwölf entstanden. Ich hab mich einfach immer gerne ans Klavier gesetzt und irgendwelche Akkorde gespielt, die gut klangen.

Welches Instrument würdest du denn gerne lernen?

Wenn ich noch mal die Gelegenheit dazu hätte, würde ich gerne Saxofon lernen. Ich finde, das ist ein tolles Instrument. Es sieht super aus, es klingt toll. Und man kann es auch in so vielen verschiedenen Musik-Stilen spielen.

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