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Arbeitswelt : Ausgeliehene Mitarbeiter

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Manche Menschen sind bei einer Zeitarbeitsfirma beschäftigt.

Die einen arbeiten für eine Baufirma, andere für eine Supermarkt-Kette oder für einen kleinen Betrieb. Sie alle sind normalerweise bei der Firma angestellt, bei der sie arbeiten. Sie haben mit der Firma einen Vertrag geschlossen. Jeden Monat bekommen sie von ihr Geld für die Arbeit.

Einige Menschen arbeiten auch für Firmen, ohne dort angestellt zu sein. Diese Leute sind oft bei einem anderen Unternehmen beschäftigt: bei einer Zeitarbeitsfirma. Solche Firmen verleihen Mitarbeiter an andere Unternehmen für eine bestimmte Zeit. Man nennt die Mitarbeiter deshalb auch Leiharbeiter.

Für die Firmen, die sich die Arbeiter ausleihen, hat das viele Vorteile: Manchmal brauchen Unternehmen nur für eine bestimmte Zeit zusätzliche Mitarbeiter. Etwa, wenn sie einen großen Auftrag bekommen haben. Wenn die Firmen die Leute nicht mehr brauchen, können sie sich leichter wieder von ihnen trennen. Dadurch sparen sie Geld.

Auch für die Leiharbeiter gibt es Vorteile: Viele dieser Menschen waren vorher arbeitslos, sagen Experten. Sie können als Leiharbeiter wieder arbeiten und Erfahrung in einem Beruf sammeln.

Trotzdem finden viele Leute die Sache mit den Leiharbeitern nicht gut. Sie sagen: Die Mitarbeiter sollten lieber fest angestellt werden. Stattdessen würden sie ständig hin- und hergeschickt. Außerdem wird kritisiert, dass viele der Leiharbeiter geringer bezahlt werden als andere Leute in gleichen Jobs.

Gestern war viel von Leiharbeitern und Zeitarbeit die Rede. Politiker der deutschen Regierung einigten sich auf neue Regeln. Damit wollen sie die Lage von Leiharbeitern verbessern.

Autor: Söhnke Callsen

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