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Unterwegs : Auf dem Stehroller

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Elektrische Stehroller sieht man inzwischen immer häufiger. Sie fahren ohne Bremse und Gaspedal.

Zügig mit beiden Füßen aufsteigen! Das ist wohl der schwierigste Schritt, um einen elektrischen Stehroller zu fahren.

Zögert man zu lange, rollt das Gerät mit den zwei Rädern und der Lenkstange ohne einen los. „Manche Erwachsene tun sich am Anfang schwer, vielleicht, weil sie Angst haben“, sagt Paulo Gomes Barbosa. Er bringt den Leuten bei, wie man sicher auf dem elektrischen Stehroller fährt. „Kinder sind da viel mutiger und lernen schneller. Aber nach einer halben Stunde hat eigentlich jeder den Bogen raus“, erklärt er.

Der motorisierte Stehroller heißt auch Segway. Eine Firma mit diesem Namen hat den Roller in den USA erfunden. Inzwischen sind Segways auch hierzulande bekannt.

Aber wie funktioniert so ein Ding überhaupt? Die Räder des Segways werden von zwei Elektro-Motoren angetrieben. Der Roller reagiert auf Bewegungen des Fahrers. Verlagert dieser sein Gewicht nach vorne, beschleunigen die Motoren. Lehnt er sich leicht zurück, werden die Motoren langsamer. Verlagert der Fahrer sein Gewicht nach hinten, fährt der Roller sogar rückwärts.

Drückt der Fahrer die Lenkstange zur Seite, verlangsamt ein Motor das eine Rad. Der andere Motor beschleunigt das andere Rad. So lässt sich der Roller nach links und rechts lenken und sogar im Stand um die eigene Achse drehen.

Für Fahrer gibt es einige Regeln zu beachten: Ein Helm ist Pflicht.

Wer auf der Straße Segway fahren will, muss mindestens 15 Jahre alt sein und einen Mofa-Führerschein haben. Auf privaten Geländen dürfen auch Kinder damit herumkurven.

Die Batterien treiben die Motoren etwa 30 Kilometer lang an. Danach müssen die Akkus an einer Ladestation aufgeladen werden. Mit den Stehrollern können also längere Wege ohne große Anstrengung zurückgelegt werden. Aber: ohne Übung kein Meister!

Autor: Philipp Brandstädter

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