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Kinofilm „Timm Thaler“ : Arved lacht gern und viel

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Im neuen Kinofilm „Timm Thaler“ spielt der 14-Jährige aber einen Jungen, der sein Lachen verkauft

svz.de von
erstellt am 02.Feb.2017 | 06:00 Uhr

Würdest du für immer alle Wetten gewinnen wollen, wenn du dafür nie wieder lachen könntest? Vor dieser Frage steht ein Junge in dem Film „Timm Thaler oder Das verkaufte Lachen“. Heute kommt er ins Kino. Timm Thaler gibt sein Lachen an den teuflischen Baron Lefuet ab. Bald merkt er, dass es die falsche Entscheidung war. Der Schauspieler Arved Friese spielt die Hauptrolle. Kim Alexander Zickenheiner hat mit dem 14-Jährigen darüber gesprochen, wie wichtig Lachen für ihn ist und wie man das im Film überzeugend rüberbringt.

Timm Thaler verliert im Film sein Lachen, und du musstest die meiste Zeit ernst gucken. Ist das schwierig?
Arved: Es geht. Ich habe mich sehr auf meine Rolle konzentriert und die Atmosphäre aufgenommen. Wenn es im Film eine traurige Situation ist, dann ist einem auch nicht nach Lachen.

Wenn man für ein Foto lachen soll, kommt einem das manchmal komisch vor. Wie hast du es geschafft, im Film so zu lachen, dass es echt wirkt?Manchmal, wenn ich lachen soll, mache ich mir Gedanken darüber, wie ich jetzt gerade lache, und dann muss ich erst recht lachen. Ich kann über mein eigenes Lachen lachen. Und dann ist es auch natürlich. Ich bin ein sehr fröhlicher Mensch. Das heißt, ich muss auch oft über Sachen lachen. Das verkneife ich mir meistens auch nicht.

Später will der Junge Timm sein Lachen aber zurückbekommen. Wie erkennt er das?
Das erkennt er spätestens dann, wenn er in der Schule mit den Murmeln wettet und immer gewinnt. Da merkt er: Keiner will mehr etwas mit ihm zu tun haben. Das war der Moment, wo er gemerkt hat, dass es nicht gut war, dass sein Lachen weg ist. Die Moral von der Geschichte ist, dass man nichts von seiner Seele weggeben sollte, dass man fröhlich bleiben sollte und nicht griesgrämig.

 

 

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