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Spiele : Ihr Hobby: Spiele erfinden

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Emely (11) und Lukas (13) sind Deutschlands jüngste Spieleautoren

Wie die Geschwister Emely und Lukas auf die Idee gekommen sind, die Spiele „Mogel Motte“ und „Zebraschwein“ zu erfinden, und welche Schritte danach folgten? Im Gespräch mit Tanja Liebmann geben sie Antworten.

Emely und Lukas, wie seid ihr auf die Idee gekommen, ein Spiel zu erfinden?
Emely: Wir hatten Langeweile und haben uns überlegt, was für ein Spiel wir erfinden könnten. So sind wir auf die Idee zu „Mogel Motte“ gekommen.
Worum geht es in dem Spiel?
Lukas: Es ist ein Kartenspiel bei dem man ungewöhnlicherweise schummeln darf. Das Ziel ist es, so schnell wie möglich seine Karten los zu werden…
Kurz darauf habt ihr euch das Zeichenspiel „Zebraschwein“ ausgedacht. Als die Idee dazu grob stand – wie ging es weiter?
Emely: Wir haben Karten und Spielpläne für den Prototyp entworfen. Ein Prototyp ist ein selbst gebasteltes Spiel zum Testen.
Wie lange braucht man dazu?
Lukas: Den Prototypen zu basteln, schafft man in ein paar Tagen. Bis dann alle Regeln ausgefeilt sind und das Material feststeht, dauert es aber schon einige Wochen.
Emely: Danach testen wir mit Freunden in der Schule und zu Hause. Das dauert auch nochmals einige Wochen.
Eure Eltern Inka und Markus Brand sind ja sehr erfolgreiche Spieleautoren. Inwiefern haben sie euch unterstützt?
Emely: Sie haben uns Tipps gegeben und ein bisschen bei der Gestaltung der Karten am Laptop geholfen.
Was wollt ihr später mal von Beruf werden?
Emely: Spielredakteurin oder Grundschullehrerin. Spieleerfinderin zu sein, könnte ich mir im Nebenberuf vorstellen.
Lukas: Ich weiß es noch nicht, was ich werden will. Spiele zu erfinden, sehe ich jedenfalls als ein Hobby. Davon leben kann man eigentlich nicht.
Denkt ihr euch die Spiele denn eigentlich immer zu zweit aus?
Emely: Nein. Ich hab mir kürzlich ganz alleine etwas ausgedacht. Das Spiel wird im Frühjahr erscheinen.
Spielt ihr täglich?
Emely: Ja, im Prinzip schon. Ich spiele immer, wenn ich Zeit und Lust dazu habe und sich Leute finden, die mitmachen.
Lukas: Ehrlich gesagt spiele ich eher ungern. Ich musste früher so oft mit meinen Eltern Spiele testen – mittlerweile macht mir das keinen so großen Spaß mehr.
Wie ist das mit Spielen auf dem Computer oder dem I-Pad?
Lukas: Das mach ich lieber als Brett- oder Kartenspiele.
Und du, Emely?
Emely: Bevorzugen tu ich technische Spiele mit Geräten nicht. Aber ja, das gefällt mir auch.


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