Interview : „Ich bin in den Bergen groß geworden“

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Olympische Winterspiele: Konstantin Schad fährt Snowboardcross / Im Interview erzählt er, wie er mit den anderen Fahrern zurechtkommt

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13. Februar 2014, 14:12 Uhr

Seine Freunde nennen ihn einfach Konsti. Mit vollem Namen heißt er Konstantin Schad. Er ist 26 Jahre alt und Snowboarder. Am Montag startet er in Russland bei den Olympischen Winterspielen, und zwar in dem Wettbewerb Snowboardcross. Dabei fahren mehrere Fahrer gleichzeitig um die Wette. Inga Radel erzählte er, wie er mit den anderen Fahrern zurechtkommt und was er in seinem Koffer hat.

In deiner Disziplin sausen sechs Fahrer gleichzeitig die Piste hinunter – wird da auch mal geschubst?

Konstantin: Es ist natürlich ein bisschen wilder, wenn man die fünf anderen um sich herum hat. Aber wir dürfen uns ja nicht schubsen und wollen das auch gar nicht. Jeder muss gucken, dass er möglichst schnell bleibt, dem anderen keinen Windschatten bietet und in der Kurve schön eng fährt – damit der andere nicht noch durchpasst.

Wie hast du mit Snowboarden angefangen?

Ich bin in den Bergen groß geworden und hab’ als Dreijähriger mit Skifahren begonnen. Irgendwann haben alle meine Freunde Snowboards geschenkt bekommen und ich durfte sie mir hin und wieder ausleihen. Das Boarden gefiel mir noch besser als Skifahren.

Die Atmosphäre zwischen den Snowboardern scheint immer total lässig zu sein. Seid ihr wirklich alle befreundet?

Na ja, im Wettkampf ist jeder ehrgeizig und will der Beste sein. Aber spätestens hinter der Ziellinie sind wir alle wieder Freunde – auch wenn man ab und an vielleicht kurz noch beleidigt ist, weil man früh ausgeschieden ist.

Die deutschen Athleten bekommen einen Koffer für Sotschi gepackt. Was ist da bei dir so drin?

Ich habe zum Beispiel dicke Wollsocken in meinem Koffer gehabt, eine elektrische Zahnbürste und einen Rasierer. Und dann haben wir auch noch eine lustige Mütze bekommen, die ein bisschen russisch aussieht. Ich freu' mich schon darauf, die aufzusetzen.

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