Das Thema : Hilfe für Arbeitslose

Ausgeschlossen: Arbeitslose Eltern können die Wünsche ihrer Kinder oft nicht bezahlen.
Ausgeschlossen: Arbeitslose Eltern können die Wünsche ihrer Kinder oft nicht bezahlen.

Manchmal können Eltern sich selbst Kleinigkeiten nicht leisten, die sich ihre Kinder wünschen

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19. März 2015, 23:26 Uhr

Morgens aufstehen und zur Arbeit fahren. So fängt der Tag für viele Menschen in Deutschland an. Für ihre Arbeit bekommen sie Geld. Davon können sie zum Beispiel die Miete für ihre Wohnung bezahlen und in den Urlaub fahren.

Bei manchen Menschen in Deutschland ist es aber anders. Sie haben seit längerer Zeit keine Arbeit. Sie sind arbeitslos. Damit die Leute trotzdem wichtige Dinge wie Essen und Kleidung bezahlen können, erhalten sie einige Hilfen vom Staat.

Wer seinen Job verliert, erhält zum Beispiel Arbeitslosengeld. Findet man danach für längere Zeit keinen neuen Job, bekommt man weniger Geld. Diese Hilfe nennt man auch Hartz IV (gesprochen: vier). Der Betrag ist niedriger. So will man erreichen, dass die Leute sich noch mehr um einen Job bemühen.

Margit Potthast hilft beispielsweise in der Hauptstadt Berlin Menschen dabei, eine Arbeit zu finden. „Ich kenne niemanden, der mit der Situation zufrieden ist“, sagt sie. Trotzdem tun sich viele Leute mit der Suche schwer.

Einige sind zum Beispiel krank. Andere bekommen ständig Absagen, wenn sie sich bei einem Arbeitgeber bewerben. Wieder andere bemühen sich nicht genug um einen neuen Job.

Dazu kommen andere Probleme: Die Menschen ohne Arbeit müssen sich ihr Geld sehr gut einteilen. Manchmal haben sie auch Schulden, die sie noch zurückzahlen müssen. Oder sie haben Schwierigkeiten, eine Wohnung zu finden. Fachleute wie Margit Potthast helfen dabei, diese Probleme zu lösen.

Gestern sprachen Politiker in Berlin über das Thema. Dabei ging es auch um die Kinder in den Familien. Denn auch für sie ist die Situation nicht einfach. Manchmal können die Eltern sich selbst Kleinigkeiten nicht leisten, die sich die Kinder wünschen. Einige Politiker forderten nun, den Familien mehr zu helfen als bislang.

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