Sport : Henry schwimmt schnell

Beim Wasserball muss man möglichst schnell schwimmen können. Derzeit findet übrigens die Wasserball-Europameisterschaft in Budapest (Ungarn) statt.
Beim Wasserball muss man möglichst schnell schwimmen können. Derzeit findet übrigens die Wasserball-Europameisterschaft in Budapest (Ungarn) statt.

Kraulen, brustschwimmen, dribbeln, passen, aufs Tor werfen: Beim Wasserball muss man viel auf einmal können

svz.de von
17. Juli 2014, 16:37 Uhr

Wuusch! Wahnsinnig schnell wirbelt Henry durch das Schwimmbecken. Er jagt einem Jugendlichen hinterher, der einen orangefarbenen Ball vor sich hertreibt. Henry spielt Wasserball. Das ist eine Sportart, bei der zwei Mannschaften im Wasser gegeneinander spielen. Jede Mannschaft versucht, mit einem Ball so viele Tore wie möglich zu machen.

Henry trainiert den Sport bei seinem Verein in Köln. Das ist eine Stadt in Nordrhein-Westfalen. „Mir hat Wasserball von Anfang an Spaß gemacht“, erzählt der 14-Jährige. Er macht den Sport mittlerweile seit zwei Jahren. Zuerst hat er in der Schule gespielt, dann im Verein. „Ich finde toll, dass viele Freunde von mir im Verein sind“, sagt Henry.

„Im Moment trainiere ich drei- bis viermal die Woche“, erzählt er weiter. Das Training dauert zwei Stunden. Als Erstes schwimmen die Kinder und Jugendlichen im Becken mehrere Bahnen. Dann üben sie mit dem Ball weiter: dribbeln, passen, aufs Tor werfen. Zum Schluss machen sie oft noch ein Spiel.

Henrys Trainer erklärt: „In einer Mannschaft sind sieben Spieler: ein Tormann und sechs Feldspieler.“ Henry spielt auf einer der äußeren Positionen. „Für diese Spieler-Position muss man schnell sein. Und ich bin einer der schnellsten Schwimmer in der Mannschaft.“ An den verschiedenen Badekappen erkennt man, wer zu welcher Mannschaft gehört. „Es gibt zwei Kappenfarben: weiß und blau. Weiß hat meistens die Heimmannschaft und blau die Auswärtsmannschaft“, sagt der Trainer. Außerdem werden durch die Kappen die Ohren der Spieler geschützt.

Sonst tragen die Wasserballer keine besondere Schutzkleidung. Deshalb kommt es manchmal vor, dass sie sich beim Zweikampf gegenseitig wehtun. „Eigentlich passiert nicht viel“, sagt Henry. „Ich habe nur einmal einen Schlag auf die Nase bekommen und hatte dann ein bisschen Nasenbluten. Aber schlimm habe ich mich noch nie verletzt.“ Alle zwei Wochen fährt Henry mit seinem Verein sogar zu Wettkämpfen.

Auch sonst dreht sich in seinem Leben ziemlich viel um Sport. Ab und zu spielt der 14-Jährige mit einem Freund Tennis. „Ich gucke auch gerne Sport im Fernsehen, vor allem Fußball und American Football“, sagt Henry. Am wohlsten fühlt er sich aber im Wasser.

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