Grunzende Haustiere

Am coolsten findet Justine an ihren Schweinen das Grunzen.
Am coolsten findet Justine an ihren Schweinen das Grunzen.

Die 15-jährige Justine hat ungewöhnliche Tiere: Minischweine, die grunzen und quieken

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16. Juni 2015, 16:18 Uhr

Ein Teil des Gartens ist mit einem Holzzaun abgetrennt. Auf dem Boden liegen Sand, Stroh und Bälle. Mittendrin schnüffeln drei Schweine mit ihren Nasen über den Boden und grunzen leise. Um sie herum wuseln viele kleine Ferkel. Jedes einzelne sieht ein bisschen anders aus. Manche haben rosafarbene Haut mit schwarzen Flecken. Andere sind schwarz und haben rosa Füße. Einige sind auch fast komplett schweinchenrosa. Die Tiere gehören alle der 15-jährigen Justine aus Berlin und ihrer Familie.

„Schweine waren schon immer meine Lieblingstiere, seit ich klein war“, sagt Justine. „Am coolsten finde ich das Grunzen und die Nase, aber auch, dass sie zu einem kommen und man mit ihnen spielen kann.“ Vorsichtig geht Justine auf das Holzhäuschen am Stall zu und schaut hinein. Plötzlich springen die Ferkel auf und laufen aufgeregt nach draußen.

Die Großen klettern schon mit ihren Füßen auf die Holzlatten und schauen über den Zaun in Richtung ihrer Besitzerin. Es sieht aus, als ob sie Männchen machen. „Das haben mein Bruder und ich ihnen beigebracht“, sagt Justine. Mit einem kleinen Futtereimer in der Hand steigt sie über den niedrigen Zaun und setzt sich mitten in den Stall zu den Schweinen.

Wenn man die Tiere füttert, muss man aufpassen, sagt Justine.

Manchmal erwischen sie einen Finger statt Futter. „Es tut echt weh, wenn die einen aus Versehen beißen, auch schon bei den Kleinen.“ Solche Dinge könne man den Schweinen aber abgewöhnen.

Um mit einem Ferkel zu schmusen, muss Justine eines von ihnen fangen. Das ist gar nicht so leicht. Schließlich hat sie eines erwischt. Jetzt beeilt sie sich, mit ihm auf dem Arm schnell aus dem Gehege zu kommen. Denn wenn das Ferkel anfängt, laut zu quieken, will die Mutter es beschützen und greift eventuell Justine an.

Dieses Mal sei das Ferkel aber schon ruhiger. Es war schon ein paar Mal bei Justine auf dem Arm. „Sobald die Ferkel es gewöhnt sind und einen kennen, wird es besser“, sagt sie.

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