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Junge Zeitung

23. August 2017 | 16:04 Uhr

Natur : Grüne Wunder

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Am 25. April ist der Tag des Baumes

Im Frühling sprießen wieder die Blätter an den Bäumen. Blätter erzeugen mit Sonnenlicht die Energie, die die Bäume zum Leben benötigen. Wasser und ein Gas in der Luft, das Kohlendioxid, verwandeln sie in Zucker. Das nennt man Photosynthese. Über die Blätter verdunstet das Wasser.

Wenn das Jahr sich dem Ende neigt, es kälter wird, verringern die Bäume das Wasser im Stamm und in den Blattstängeln. Da Wasser im Winter friert, ist eine Wasserversorgung nicht mehr möglich. Deshalb sterben die Blätter ab. In der kalten Jahreszeit verharren alle Pflanzen im Winterschlaf, denn im Herbst bereiten sich die Laubbäume auf eine Ruhepause vor. Der grüne Farbstoff der Blätter, das Chlorophyll, wird abgebaut und es kommen herbstliche Farben wie rot, braun und gelb hervor. Sie entstehen durch Blattfarbstoffe und Zuckerreste in Blättern. Im Sommer sind diese Farben vom Blattgrün überdeckt. Auch die Nadeln der Nadelbäume sind für die Photosynthese zuständig. Da sie aber zum Schutz eine Wachsschicht haben, trocknen sie nicht aus, wenn der Baum bei Kälte kein Wasser aufnehmen kann. Deshalb fallen nicht alle Nadeln im Winter ab. Das Laub schützt die Wurzeln vor Frost wie eine Decke.

Im Frühling erwachen die Bäume zu neuem Leben. Bäume sind die größten Pflanzen auf der Erde und manche können sogar tausend Jahre alt werden. Ihr Alter lässt sich an der Zahl der Jahresringe ablesen, die man an der Schnittfläche erkennt, wenn ein Baum gefällt wurde. In Jahrmillionen entwickelten sich verschiedenste Baumarten. Wir unterscheiden zwischen Nadel- und Laubbäumen. Gemeinsam ist allen, dass sie eine Krone, einen Stamm und Wurzeln haben. Wurzeln dienen der Wasser- und Nährstoffaufnahme aus dem Boden. Die Rinde schützt und durch den Stamm werden die Nährstoffe bis in die Baumkronen transportiert.

Menschen und Tiere atmen das Gas Kohlendioxid aus. Der grüne Farbstoff der Bäume entzieht der Luft dieses Gas und wandelt es um in Sauerstoff, den wir einatmen. Bäume sorgen so dafür, dass wir atmen können. Im Wald ist die Luft deshalb besser als in der Stadt. Wasser verdunstet über die Blätter, deshalb ist es unter Bäumen so schön kühl. Durch Bäume wird das Klima auf der Erde extrem verbessert. Wälder nennt man deshalb auch die grüne Lunge unseres Planeten.

Viele Tiere wohnen in Bäumen und ernähren sich von den Früchten. Selbst wenn ein Baum abgestorben ist, dient das Totholz den Tieren noch als Lebensraum. Bäume beliefern uns mit Obst, Nüssen, sind Heilpflanzen, aber auch Brenn- und Baustoff. Sie bieten Schutz vor Erdrutschen und sorgen dafür, dass der Wasserkreislauf der Erde ausgeglichen ist. Durch Umweltverschmutzung kam es zu schlimmem Waldsterben. Bäume und Wälder sind für das Leben auf der Erde äußerst wichtig und müssen von uns allen geschützt werden.


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