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Weltspartag : Geschichte des Geldes

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Münzen und Scheine, wie wir sie heute kennen, gab es früher nicht / Die Menschen tauschten Waren

svz.de von
erstellt am 29.Okt.2014 | 17:14 Uhr

Dass wir mit Münzen einkaufen können, funktioniert nur, weil ein Gesetz das bestimmt. Den Höhlenmenschen war Geld unbekannt. Man stellte Dinge selber her und tauschte untereinander. Toll war das nicht. Wenn jemand Fische gegen Honig tauschen wollte und er niemanden fand, wurden die schlecht. Häufig ließen sich die Waren nicht teilen. Man brauchte ein Zwischentauschmittel.

Auf der Südseeinsel Yap nahmen Einwohner früher bestimmte Steine dafür. Frauen hatten ihr eigenes Geld, bestimmte Muscheln. Steine und Muscheln behielten ihren Wert und konnten nicht verderben. Als gutes Zwischentauschmittel erwiesen sich seltene Metalle, wie Gold, Silber und Kupfer. Sie wurden abgewogen. Das erkennt man noch heute. In England zahlt man mit Pfund und in Italien gab es Lira, was auch Pfund bedeutet.

Erste Münzen gab es 650 vor Christus in Lydien, heute West-Türkei. Dort lebte König Krösus. Durch Goldfunde im Land war er sehr reich. Wir verwenden heute noch das Sprichwort: Jemand ist reich wie Krösus. Seitdem entwickelten sich auf der Welt verschiedene Münzen. Oft aus Gold oder Silber. Die Münzen enthielten mit der Zeit immer weniger Edelmetall. Unser 1-Euro-Stück besteht aus Nickel, Messing und Kupfer. Nachteil bei Münzen ist, dass sie zu schwer sind. Die Chinesen haben vor vielen tausend Jahren Papiergeld erfunden. Sie pressten Teeblätter und schmückten sie mit Bildern. Heute zahlen Erwachsene oft mit „unsichtbarem Geld“, also Scheck- und Kreditkarten.

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