Politik : G7 – Worum geht es da?

In Lübeck waren auch Leute, die die Gruppe G7 nicht toll finden.
In Lübeck waren auch Leute, die die Gruppe G7 nicht toll finden.

Politiker von sieben Ländern treffen sich regelmäßig, um über Themen zu reden, die auf der Welt wichtig sind

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14. April 2015, 23:02 Uhr

Bitte mal mitzählen, wie viele Länder hier stehen: Deutschland, Frankreich, Italien, Großbritannien, Japan, Kanada und USA. Wer jetzt 7 sagt, hat recht. Die Länder gehören zu einer Gruppe von Staaten, die sich G7 nennt. Dabei geht es um Politik.

Politiker der sieben Länder treffen sich regelmäßig, um über Themen zu reden, die auf der Welt wichtig sind. Es geht dann zum Beispiel um den Schutz der Meere oder den Handel mit Waren zwischen verschiedenen Ländern.

Die Gruppe hat auch einen Chef – das ist immer ein Land. Gerade ist Deutschland der Chef. Deshalb treffen sich im Juni die sieben wichtigsten Politiker der G7-Länder bei uns im Land. Das Treffen der Staatschefs und Regierungschefs wird G7-Gipfel genannt. Mit dabei ist dann auch unsere Chefin der Regierung, Angela Merkel.

Doch nicht nur beim G7-Gipfel tauschen sich Politiker aus. Zum Beispiel war auch für gestern und heute ein Treffen angesetzt: Die Außenminister der G7-Länder kommen in der Stadt Lübeck im Norden Deutschlands zusammen. Der Außenminister eines Landes ist für die Beziehungen zu anderen Ländern zuständig.

Bei ihrem Treffen in Lübeck sprechen die G7-Außenminister über Themen, die später auch beim G7-Gipfel wichtig sind. Wegen des Treffens gab es in der Stadt Lübeck ganz schön viel Trubel: Tausende Polizisten waren da. Schließlich sollte den Außenministern nichts passieren.

Denn in Lübeck waren auch Leute, die G7 nicht toll finden. Sie demonstrierten dagegen. Die Kritiker sagen: Die G7-Länder sind mächtig und reich – und das wollen sie auch bleiben. Sie setzen sich deshalb nicht genug für arme Menschen und die Umwelt ein, finden die Kritiker. Außerdem bemängeln sie: Die sieben Länder nehmen sich zu wichtig. Die Probleme auf der Welt können nur gelöst werden, wenn viele Staaten mitreden.

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