zur Navigation springen

Sport : Fußball spielen in Brasilien

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Jader ist 14 und trainiert in einer Fußballschule / Er lebt in Brasilien, dem Gastgeberland der Weltmeisterschaft

Als kleiner Junge bekam Jader sein erstes Geschenk: einen Fußball. Damals konnte er gerade erst laufen. Heute ist Jader 14 Jahre alt. Aber Fußball findet er immer noch toll. „In Brasilien mag jeder Junge Fußball“, erzählt Jader. Das riesige Land liegt in Südamerika. Fußball ist dort eine der beliebtesten Sportarten. Jader lebt ganz im Süden des Landes, in der Stadt Porto Alegre. Er hat drei Schwestern und drei Brüder - alle sind älter als er.

Seine ersten Tricks lernte Jader von einem seiner Brüder. Seit er acht Jahre alt ist, spielt er in einer Fußballschule. Davon gibt es in Brasilien sehr viele. Zweimal pro Woche jagt er auf einem Fußballplatz in seinem Stadtteil dem Ball hinterher. Das Besondere ist: Jader trainiert immer vor der Schule. Denn sein Unterricht beginnt erst am Nachmittag. Sein Trainer ist ein ehemaliger Fußballprofi. Das findet Jader besonders toll. Trainer Edison hat früher in der ersten Liga Brasiliens gespielt.

Jader wollte eigentlich immer Stürmer werden. „Weil die immer die Tore schießen“, erklärt er. Doch im Training merkte Jader, dass er gern und viel rennt. Deshalb spielt er nun auf der Position „Rechtsaußen“. Die Position übernimmt zum Beispiel auch Arjen Robben beim FC Bayern München. „Die Außenposition macht mir mehr Spaß“, sagt Jader.

Dass die Fußball-WM jetzt in Brasilien stattfindet, findet Jader super. Besonders freut sich Jader auf die Spiele der brasilianischen Nationalelf, auch Seleção genannt. Jader wohnt ganz in der Nähe eines WM-Stadions. Trotzdem wird er sich die Spiele nur im Fernsehen angucken. Die Eintrittskarten sind zu teuer. „Ich gucke die Spiele zu Hause oder bei Freunden, vielleicht auch mal in einem Restaurant“, sagt Jader.

Und wer wird Weltmeister? Da hat Jader schon einen Tipp: „Ich wünsche mir natürlich, dass die Seleção gewinnt – aber ich glaube, dass Portugal Weltmeister wird“, sagt er. Seine Lieblingsspieler bei der WM sind Neymar aus Brasilien und Messi aus Argentinien.

Ein Fußballprofi wie die beiden Stars möchte Jader aber nicht unbedingt werden – obwohl er Fußball so sehr liebt. „Ich möchte nach der Schule Medizin studieren“, sagt er. Fußball spielen kann Jader dann aber natürlich trotzdem noch – zumindest in seiner Freizeit.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen