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Junge Zeitung

19. November 2017 | 17:14 Uhr

Das Thema : Ein zweitägiges Fest

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Pfingsten ist der Geburtstag der christlichen Kirche. Dabei geht es auch um den Heiligen Geist.

Am Wochenende ist Pfingsten. Für Christen ist das eines der wichtigsten Feste, neben Weihnachten und Ostern. Dazu gehören bei uns zwei Feiertage: Pfingstsonntag und Pfingstmontag. Das heißt, montags ist schulfrei. Einige Bundesländer haben sogar einige Tage Ferien. Schulpfarrer Johannes Pricker hat Heidemarie Pütz erzählt, warum Pfingsten so wichtig für Gläubige ist.

Warum feiern die Christen eigentlich Pfingsten?

Johannes Pricker: Pfingsten ist der Geburtstag der christlichen Kirche. Man feiert, dass sie sich vergrößert hat. Das ist so ähnlich, als wenn eine Firma heute weltweit rund 60 Filialen eröffnet. Das heißt, sie ist plötzlich überall präsent. Denn in der Heiligen Schrift der Christen, der Bibel, steht, dass vor rund 2000 Jahren aus einer kleinen Gemeinschaft von Christen plötzlich überall neue christliche Gemeinschaften entstanden. Und zwar in einer damals noch unbekannten neuen Welt, zum Beispiel in der heutigen Türkei oder in Griechenland.

Warum ist nicht Weihnachten oder Ostern der Geburtstag?

In der Bibel steht, dass an Pfingsten Petrus, einer der Jünger Jesus, zum ersten Mal den Menschen gepredigt hat. Er gab ihnen eine Antwort auf ihre Frage, warum sich die Jünger immer wieder im Namen Gottes versammeln und der Auferstehung Jesu an Ostern gedenken. Das ist der Ursprung des Festes.

An Pfingsten sprechen Gläubige vom Heiligen Geist. Wer ist das?

„Ja, an Pfingsten feiern wir den Heiligen Geist, das heißt den Geist Gottes. So ähnlich wie der Wind für ein Windrad wichtig ist, so notwendig ist der Geist Gottes für einen gläubigen Menschen. Damit sich ein Windrad bewegt, braucht es Wind. Er verleiht dem Windrad Kraft, setzt es in Bewegung. Daraus entsteht Energie. So ist es auch mit dem Heiligen Geist. Er gibt den Christen Kraft und treibt sie an, im Sinne Jesu zu leben. Für die Gläubigen ist er eine Art göttliche Energie-Quelle.

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