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Das Thema : Die „Speise der Götter“

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Früher war Schokolade etwas ganz Besonderes. Heute gibt es sie in allen Varianten.

Nicht jeder Bürger konnte früher Süßes essen. Der Zucker war sehr wertvoll, erst vor 200 Jahren konnte er in Deutschland zum ersten Mal aus Zuckerrüben in einer Fabrik gewonnen werden. Auch die Kakaobohne war wertvoll, man gab ihr sogar den Namen „Speise der Götter“.

Heute gibt es Schokolade in allen Varianten. Mal ist sie aus Vollmilch und mal edelbitter. Mal ist sie mit Nougat und dann mal wieder mit Marzipan oder verschiedenen Nüssen gefüllt. Schokolade gibt es in braunen und auch in weißen Farben. Schokolade, die nach Pfefferminze oder nach scharfem Chili schmeckt.

Es gibt so viele unterschiedliche Schokoladen in den Supermärkten und Spezialläden im Angebot, dass man sie nicht aufzählen kann. Jeder Deutsche isst im Durchschnitt im Jahr etwa elf Kilogramm Schokolade, das sind 110 Tafeln Schokolade. So stehen die Deutschen an der Spitze der Verbraucher dieses Gaumengenusses. In Europa sollen es 15 Milliarden Schokoladentafeln sein, die die Menschen essen und auf der ganzen Welt werden jährlich drei Millionen Tonnen Schokolade verzehrt. Das ist so viel wie 86 000 Elefanten wiegen!

Um so viel Schokolade herstellen zu können, braucht man ganz viel Kakaopulver. Denn Schokolade wird hauptsächlich aus Kakao, Zucker und Milch hergestellt. Der Kakao wiederum wird aus den Samen des Kakaobaums gewonnen. Diese Samen sind in einer Frucht, die so groß ist, dass sie nicht in eine Kinderhand passt. Sie wiegt 500 Gramm. Das ist so schwer wie ein Igel. Allerdings wächst der Kakaobaum nicht in Deutschland. Die Kakaobohnen werden hauptsächlich in Südamerika oder Afrika gekauft.

Schokolade ist immer noch etwas Besonderes. Es gibt Ausstellungen, Messen und kleine und große Museen in Berlin, Halle oder Köln für Schokolade. Hier kann man sehen, wie die süße Schokolade hergestellt wird.

Autorin: Zehra Kübel


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