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Das Thema : Der Irak – ein geplagtes Land

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Nach den langen Jahren des Krieges sind Millionen Iraker sehr arm / Für manche Familien ist die Schule zu teuer

Viele Menschen im Irak haben gerade Angst. Sie fliehen aus ihrer Heimat oder fürchten sich vor Kämpfen. Das hat mit Kriegern der Gruppe Isis zu tun. Sie wollen in der Gegend ihr eigenes Land aufbauen.

Wieder eine Tragödie im Irak, sagen viele, die davon hören. Denn die Menschen in dem Land erlebten in den letzten Jahren Schlimmes. „Seit über 30 Jahren gibt es im Irak entweder Krieg oder Probleme wegen der Kriege“, sagt Experte Henner Fürtig.

Fast 25 Jahre lang war im Irak ein Mann namens Saddam Hussein an der Macht. Er unterdrückte viele Menschen im Land. Unter seiner Herrschaft führte der Irak einige Kriege: zum Beispiel mit dem Nachbarland Iran. Dabei ging es unter anderem darum, zu welchem der Länder eine bestimmte Gegend gehört. „Unheimlich viele Menschen starben oder wurden dabei verletzt“, sagt der Experte.

Später griff der Irak das Nachbarland Kuwait an. Vor mehr als zehn Jahren schickten die USA Soldaten in den Irak. Der amerikanische Präsident warf Saddam Hussein damals unter anderem vor, dass er verbotene, gefährliche Waffen versteckt. Solche Waffen fanden die Soldaten zwar nicht. Doch Saddam Hussein verlor so seine Macht.

Seither ist in dem Land aber nicht alles gut: Nach den langen Jahren des Krieges sind Millionen Iraker sehr arm. Viele haben zum Beispiel nur wenige Stunden am Tag Strom, bekommen schwer sauberes Wasser oder einen Arzt. Nicht alle können sich einen Schulbesuch ihrer Kinder leisten. „Jede Familie im Irak ist irgendwie vom Krieg betroffen“, sagt der Experte. Noch immer kämpfen Gruppen darum, wer in dem Land das Sagen hat. Täglich gibt es Gewalt, immer wieder explodieren Bomben. In vielen Gegenden müssen die Menschen darauf achten, wo sie hingehen, damit sie nicht etwa überfallen werden. „Insgesamt leben die Menschen im Irak sehr gefährlich“, sagt der Experte.

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