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Interview : Das Herz schreit nach Musik

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Anton schrieb schon als Kind Lieder. Heute arbeitet er als „Zedd“ mit Justin Bieber und Lady Gaga zusammen.

Anton Zaslavski kam schon viel herum: Er wurde in Russland geboren und wuchs in Deutschland in der Stadt Kaiserslautern auf. Heute lebt der 25-Jährige in den USA. Dort legt er in Clubs Musik auf. Außerdem erarbeitet er Lieder zusammen mit Sängern wie Justin Bieber und Lady Gaga – unter seinem Künstlernamen Zedd. Thomas Bremser hat mit ihm über Musik in seiner Kindheit gesprochen.

Wann hast du denn damit begonnen, Musik zu machen?

Zedd: Ich habe mit vier Jahren angefangen, am Klavier klassische Musik zu spielen. Meine Eltern waren dabei meine Lehrer. Als ich dann zwölf war, wollte ich nur noch das machen, was meine Eltern nicht wollten. Ich habe angefangen, schön laut zu Hause Schlagzeug zu spielen. Mit meinem Bruder habe ich eine Band gegründet: Rock und harten Metal. Später habe ich dann elektronische Musik gemacht.

Haben dich deine Lehrer gefördert?

Leider nicht. Obwohl meine Schule auf Musik und Kunst spezialisiert war. Wir hatten aber eine Schülerband. Und ich durfte einmal sechs Wochen am Stück fehlen. Denn ich war mit meiner Band auf Tour. Ich musste den Stoff aber natürlich nachholen.

Aber deine Eltern haben dir geholfen, oder?

Ja, sie haben selbst Musik gemacht und mich unterstützt. Denn sie wussten: Wenn dein Herz nach der Musik schreit, dann kannst du es nicht ändern.

Du hast ja auch sehr früh damit begonnen, eigene Texte zu schreiben.

Ja, auf Englisch. Aber die Texte waren nicht besonders ernst. Ich konnte die Sprache noch gar nicht richtig sprechen. Ich habe einfach jedes Wort, das ich mal gehört habe, aneinandergereiht. Das hat gar keinen Sinn ergeben.

Du hast mit Justin Bieber und Lady Gaga gearbeitet. Wie sind die denn so?

Man merkt, dass sie ganz normale Menschen sind. Sie müssen natürlich auf jeden Schritt achten, weil sie berühmt sind. Aber sie sind privat alle sehr nett und gar nicht so abgehoben, wie es in den Medien manchmal rüberkommt.

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