Besuch in der Zauberschule

lisa

Lisa kann verrückte Sachen: Sie lässt Münzen verschwinden und zeigt tolle Kartentricks

svz.de von
02. März 2014, 16:14 Uhr

Lisa ist ein bisschen aufgeregt. Den Zaubertrick mit der Geldmünze hat sie schon oft geübt. Ob er jetzt wieder klappt? „Es ist eigentlich nicht schwer, die Münze verschwinden zu lassen. Man muss sich nur konzentrieren, damit nichts schiefgeht“, sagt die Achtjährige und schließt kurz die Augen. Dann nimmt Lisa die Geldmünze zwischen Daumen und Zeigefinger der linken Hand und hält sie vor sich. Mit der rechten Hand umschließt sie die Münze und streckt danach die geschlossene Faust nach oben. Dann nimmt sie die Faust wieder runter, pustet kurz hinein und öffnet langsam die Hand. Die Münze ist verschwunden. „Ich habe sie einfach weggezaubert“, sagt Lisa und lächelt zufrieden.

Auch die anderen Mädchen und Jungen im Zauberkurs lassen Geldmünzen verschwinden und plötzlich wieder auftauchen. Ihr Zauberlehrer gibt zwischendurch ein paar Tipps. „Wichtig ist, dass ihr beim Zaubern jede Bewegung ganz langsam macht. Der Zuschauer muss euch dabei zusehen können – und er muss die Magie spüren“, sagt Rudolf Walch geheimnisvoll. Lisa liebt das Geheimnisvolle und die Zauberei. Zusammen mit ihrer Schwester Laura besucht sie schon zum zweiten Mal einen Kurs in einer Zauberschule.

Die Zauberschüler haben schon eine Menge gelernt. Damit die Tricks mit den Spielkarten, Tüchern, Geldscheinen, Bällen oder Schnüren auch klappen, müssen die Mädchen und Jungen sie immer und immer wieder üben. „Wir zaubern zu Hause oft unseren Freunden oder Verwandten etwas vor. Das macht total viel Spaß“, sagt die zehnjährige Laura. Allerdings sei es gar nicht so leicht, die Tricks so vorzuführen, dass die Zuschauer nicht sehen, wie sie gemacht sind. Blöd findet Laura, wenn jemand unbedingt die Lösung wissen will. Denn viele Zauberer sagen: Verrate niemals einen Trick!

Den Trick, den sie als Nächstes lernen, haben alle schon mal im Fernsehen gesehen: Der Magier wird mit Handschellen gefesselt und in ein Tuch gehüllt. Dann wird er in eine Holzkiste gesperrt. Obwohl die Kiste mit schweren Ketten gesichert ist, kann sich der Magier nach kurzer Zeit daraus befreien. Und plötzlich steht er wieder vor dem Publikum. „Der Trick gefällt mir am besten“, schwärmt Laura am Ende der Stunde.

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