Report : Besuch beim Tierarzt

Unsere Reporterin stellt Frau Dr. Lorenz Fragen über ihre Arbeit. Fotos: Patrick Neumann
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Unsere Reporterin stellt Frau Dr. Lorenz Fragen über ihre Arbeit. Fotos: Patrick Neumann

Unsere Kinder-Reporterin Emily hilft mit – und berichtet uns, wie kranke Hunde und Katzen behandelt werden.

svz.de von
28. September 2015, 23:38 Uhr

Heute habe ich einen echten Eichelhäher gestreichelt! Ich war in einer Tierarztpraxis und habe dort mitgeholfen. Ich war da, weil ich den Beruf Tierärztin spannend finde. Ich durfte eine Katze mit einem Stethoskop abhören: Das Herz schlug sehr schnell. Außerdem habe ich eine junge Amsel und einen jungen Spatz mit einer Pinzette gefüttert.

Frau Dr. Renate Lorenz arbeitet seit 30 Jahren in ihrer Tierarztpraxis. Sie hat ganz viele unterschiedliche Patienten, manchmal sogar Schweine und Schafe. Als ich in der Praxis geholfen habe, waren die Patienten ein Waschbär, zwei Meerschweinchen, drei Hunde und einige Katzen.

Ein Hund und eine Katze hatten eine Bindehautentzündung. Sie bekamen eine Augensalbe. Die Tierärztin musste manchen Tieren Spritzen geben. Aber sie waren ganz ruhig und haben nicht reagiert, weil die Tierärztin und die Helferinnen sie sanft gehalten und gestreichelt haben.

In der Tierarztpraxis ist es wie in einem kleinen Zoo: Draußen steht eine große Voliere mit Vögeln und Eichhörnchen. Im Garten sind Enten, eine Krähe und ein Kaninchen. Außerdem gibt es in der Praxis einen Papagei namens Peppi, zwei Mauersegler, einen Spatz, eine Amsel, eine Ratte und drei Mäuse.

Auf dem Schreibtisch der Tierärztin springt ein Eichelhäher namens Hans herum. Der Wildvogel kann nicht mehr fliegen, also lebt er nun in der Praxis. Frau Dr. Lorenz hat auch noch Katzen und den Hund Muc-Muc.

Manchmal kann selbst ein Tierarzt kranken Tieren nicht mehr helfen und muss sie einschläfern. Frau  Dr. Lorenz musste einmal einen blinden Hund einschläfern, der einem blinden Jungen gehörte.

Fazit: Auch wenn der Beruf manchmal traurig ist, will ich immer noch Tierärztin werden. Es ist toll, weil man mit Tieren arbeiten und ihnen helfen kann.

Autorin: Emily

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