Test : Abwärts im Grünen Hai

Die Wasserrutsche der Grüne Hai Fotos: Tuberides
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Die Wasserrutsche der Grüne Hai Fotos: Tuberides

Mit tollen Rutschen macht Schwimmen im Freibad besonders viel Spaß / Julian und Luca testen Wasserrutschen

svz.de von
02. Juli 2014, 16:46 Uhr

In der Röhre leuchten schwarze und weiße Streifen – ähnlich wie eine Spirale. Wasser fließt herunter. Wo die Reise hingeht, sieht Julian nicht. Dann saust er abwärts! Eine Kurve jagt die nächste. Plötzlich leuchtet alles um ihn herum in bunten Farben. Es wird hell und wieder dunkel. Dann platscht Julian in das Schwimmbecken. Was für eine Rutschfahrt!

Julian testet Wasserrutschen, zusammen mit seinem Bruder Luca. Für ihre Tests fahren die beiden Brüder quer durch Deutschland. Julian ist 21 Jahre alt, Luca 16. Vor Kurzem waren sie vier Tage lang im Bundesland Sachsen. „Früh morgens geht es los“, erzählt Julian. Die Schwimmbäder haben sie sich meist schon vorher herausgesucht. „Da muss man sich schon viel Zeit nehmen.“

Die Brüder rutschen aber nicht nur in Deutschland, auch in Dänemark, Italien, Österreich und anderen Ländern waren sie unterwegs. Mehr als 700 Rutschen haben sie in den letzten Jahren ausprobiert: breite, schmale, steile, schnelle, Röhren, Trichter – von allem etwas. „Wir waren schon immer große Fans von Wasserrutschen“, schreiben sie auf ihrer Internet-Seite. Irgendwann gingen sie mit einer besonderen Kamera ins Schwimmbad und drehten ein Video. Später stellten sie es ins Internet.

Heute kann man sich im Internet viele solcher Videos anschauen. Die beiden leben in Velbert in Nordrhein-Westfalen. Eine Lieblingsrutsche haben sie nicht. Julian gefallen zum Beispiel Rutschen, auf denen es richtig schnell abwärts geht. „Das macht am meisten Spaß“, sagt er. Auch langsamere Rutschen mit tollen Farben und Geräuschen seien spannend. Eine Rutsche ist den beiden Experten aber besonders in Erinnerung geblieben: der Grüne Hai. Sie befindet sich in Baden-Württemberg. Der Eingang sieht nicht besonders aufregend aus. Doch von dort geht alles sehr schnell. Die Abfahrt dauert nicht besonders lange. Dann schießt man mit hohem Tempo ins Becken. Der Ausgang ist das Maul des Grünen Hais.

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