Abstimmung endet : In Deutschland endet Abstimmung über Präsidialsystem in der Türkei

Eine türkische Frau gibt heute im türkischen Konsulat in Athen ihre Stimme für das Verfassungsreferendum ab. Das Referendum in der Türkei findet am 16. April statt.
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Eine türkische Frau gibt heute im türkischen Konsulat in Athen ihre Stimme für das Verfassungsreferendum ab. Das Referendum in der Türkei findet am 16. April statt.

Nach dem Ende der Abstimmung werden die Wahlurnen versiegelt in die Türkei gebracht und dort geöffnet

svz.de von
08. April 2017, 21:23 Uhr

Eine Woche vor dem Verfassungsreferendum in der Türkei endet am Sonntagabend die Abstimmung der in Deutschland registrierten türkischen Wähler. Sie können bereits seit zwei Wochen über das von Staatschef Recep Tayyip Erdogan angestrebte Präsidialsystem abstimmen. Der Urnengang in Deutschland wird von den türkischen Generalkonsulaten organisiert, insgesamt gibt es 13 Wahllokale. Das von ihm angestrebte Präsidialsystem würde Erdogan deutlich mehr Macht verleihen.

Für das Wochenende wurde noch einmal mit einem höheren Andrang als an anderen Tagen der Woche gerechnet. Nach dem Ende der Abstimmung werden die Wahlurnen versiegelt in die Türkei gebracht und dort geöffnet. Die Auslandstürken machen etwa fünf Prozent aller Wahlberechtigten aus und könnten bei einem knappen Ausgang entscheidend sein.

In Deutschland sind mehr als 1,4 Millionen türkische Wähler registriert. Bisher hätten 39,3 Prozent von ihnen ihre Stimme abgegeben, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu am Samstag.

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