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Europawahl in MV : Ersten Prognosen zufolge ist die CDU bundesweit erneut stärkste Partei

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In Mecklenburg-Vorpommern sind die Europa- und Kommunalwahlen beendet. Um 18 Uhr schlossen die rund 1800 Wahllokale im Land. Knapp 1,4 Millionen Wahlberechtigte waren zum Gang an die Urneen aufgerufen.

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erstellt am 25.Mai.2014 | 18:29 Uhr

Zudem wurden in vielen kleinen Gemeinden ehrenamtliche Bürgermeister und in Nordwestmecklenburg ein neuer Landrat gesucht.Bei schönem frühsommerlichem Wetter zeichnete sich eine Wahlbeteiligung wie vor fünf Jahren ab. Bis 14.00 Uhr hatten 26 Prozent der 1,35 Millionen Wahlberechtigten zur Europawahl in den Wahllokalen ihre Stimme abgegeben, wie Landeswahlleiterin Doris Petersen-Goes in Schwerin mitteilte. Bei der Europawahl 2009 waren es bis zu diesem Zeitpunkt 25,4 Prozent. Die endgültige Wahlbeteiligung betrug damals 46,6 Prozent.Am größten war der Zustrom von Wählern am Sonntag zunächst im Landkreis Ludwigslust-Parchim mit einer Beteiligung von 29,8 Prozent.

In Rostock ging bis 14.00 Uhr hingegen nur jeder Fünfte wählen - dort war die Beteiligung mit 20,6 Prozent bis zum frühen Nachmittag am geringsten. Die Zahl der Briefwähler wurde allerdings nicht mitgerechnet. 2009 hatten 12,9 Prozent von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht und der Anteil steigt nach Angaben der Landeswahlleiterin von Wahl zu Wahl.Vor fünf Jahren war die CDU sowohl bei der Europa- als auch bei der Kommunalwahl in Mecklenburg-Vorpommern stärkste Kraft geworden. Bei der Kommunalwahl lag die Union mit 31,8 Prozent vor der Linken (21,6) und der SPD (19,3). Bei der Wahl zum Europaparlament war das CDU-Ergebnis mit 32,3 Prozent noch besser. Sie stellte mit Werner Kuhn auch den einzigen Europa-Parlamentarier aus Mecklenburg-Vorpommern.

Zur Europawahl waren 24 Parteien zugelassen. Die Union hat nach den Prognosen von ARD und ZDF um 18.00 Uhr die Europawahl trotz Verlusten gewonnen. Demnach kommt sie auf 36 Prozent. Die SPD legt auf 27,5 Prozent zu. Für ganz Deutschland wird es 96 Sitze im EU-Parlament geben.Um die 7561 Sitze in den 749 Gemeinde- und Stadtvertretungen hatten sich fast 14 000 Kandidaten beworben. Weitere 2418 Bewerber gab es für die sechs Kreistage und die Räte der kreisfreien Städte Rostock und Schwerin. Dort sind rund 520 Mandate zu vergeben. Im Gegensatz zur Europawahl, bei der das Mindestwahlalter von 18 Jahren gilt, konnten ich an den Kommunalwahlen auch schon junge Leute ab 16 beteiligen.

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