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CDU gewinnt Europawahl in Niedersachsen

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erstellt am 25.Mai.2014 | 20:37 Uhr

Die CDU stärkste Kraft, die SPD mit kräftigen Zugewinnen Nummer zwei und die Grünen leicht geschwächt auf Rang drei: Über ihr Abschneiden bei der Europawahl haben sich die führenden Parteien in Niedersachsen am Sonntagabend zufrieden gezeigt. Ausnahme war die FDP, der im Vergleich zur Europawahl vor fünf Jahren mehr als drei Viertel ihrer Wähler abhandenkamen.Nach einem NDR-Trend gewinnt die CDU die Europawahl auch in Niedersachsen klar. Die Partei von Spitzenkandidat und Ex-Ministerpräsident David McAllister kommt danach auf 40,0 Prozent, das wären 0,8 Prozentpunkte mehr als 2009. Die SPD gewinnt stark dazu, sie erreicht nach dem NDR-Trend 33,1 Prozent. Die Grünen verlieren leicht und kommen auf 10,7 Prozent. Deutlichster Verlierer ist aber die FDP, die nur noch auf 2,3 Prozent kommt, das sind 7,9 Punkte weniger als 2009. Die Linke erreicht nach dem NDR-Trend in Niedersachsen 3,7 Prozent, die AfD 5,1 Prozent. Die Wahlbeteiligung steigt deutlich von 40,5 auf 47,5 Prozent.„Das ist ein großartiger Abend für die CDU in Niedersachsen“, freute sich Generalsekretär Ulf Thiele. „Die Niedersachsen schätzen McAllister nach wie vor, das ist ein gutes politisches Comeback für ihn.“ Ministerpräsident Stephan Weil sah in der Konzentration des SPD-Europawahlkampfes auf Spitzenkandidat Martin Schulz den Hauptgrund für die klaren Zugewinne seiner Partei. „Ich freue mich nicht nur über die SPD-Ergebnisse, sondern sehr über die niedersächsische Wahlbeteiligung, die in diesem Jahr höher ist als noch 2009. Außerdem freue ich mich, dass die AfD in Niedersachsen deutlich unter dem Bundesdurchschnitt geblieben ist“, sagte Weil.Zufrieden mit dem Abschneiden der eigenen Partei zeigte sich der grüne Umweltminister Stefan Wenzel. „Zweistellig insgesamt ist ein sehr gutes Ergebnis.“ Zusammengerechnet hätten die niedersächsischen Regierungsparteien SPD und Grüne zugelegt. Mit Blick auf die gestiegene Wahlbeteiligung sagte Wenzel, dass die Krise in der Ukraine den Menschen gezeigt habe, wie wichtig Europa auch als Garant für den Frieden ist.Niedersachsens FDP-Chef Stefan Birkner bedauerte den Absturz der Liberalen. „Das ist natürlich ein Ergebnis, das enttäuschend ist.“ Wenn die FDP mit voraussichtlich drei Sitzen im Europaparlament vertreten sei, bedeute dies zumindest den Wiedereinzug der niedersächsischen Kandidatin Gesine Meißner.

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