Wahlkampf in Wolgast : Schwesig verurteilt "Krawallmacherei" bei Merkel-Veranstaltung

<p>Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig (SPD)</p>
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Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig (SPD)

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) mit klarer Botschaft gegen Krawallmacher von Wolgast

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09. September 2017, 13:18 Uhr

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hat die Störungen bei einer Wahlkampfveranstaltung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Freitagabend in Wolgast verurteilt. Sie sei erschrocken, dass "Krawallmacher von AfD und NPD" so brutal die Veranstaltung gestört haben, sagte Schwesig am Samstag bei der Eröffnung des Festes zum 65. Geburtstag der "Ostsee-Zeitung" in Rostock. Es sei wichtig, dass Politiker die Möglichkeit haben, auf Kundgebungen für ihre Politik zu werben. "Da darf man friedlich protestieren." Aber was nicht gehe, sei diese Grenzüberschreitung, die Krawallmacherei. "Wir sind ein Land, in dem wir friedlich und fair miteinander streiten."

Merkel war in Wolgast mit lauten "Hau ab"-Rufen empfangen worden, es gab auch Plakate mit der Aufschrift "Merkel muss weg". Zudem wurde ihr Auto bei der Einfahrt mit Tomaten beworfen.

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