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Abgeordnetenwatch : Kandidaten zur Bundestagswahl: Hier kann man ihnen Fragen stellen

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In knapp zwei Monaten wird gewählt. Doch was wollen die einzelnen Politiker? Fragen Sie sie!

svz.de von
erstellt am 06.Sep.2017 | 15:00 Uhr

Am 24. September wählt Deutschland einen neuen Bundestag. Doch wofür stehen die Direktkandidaten? Was sind ihre Pläne für den Arbeitsmarkt, die Einwanderungspolitik oder innere Sicherheit? Seit Donnerstag ist das Wahlportal von Abgeordnetenwatch online.

Ab sofort kann jeder Interessierte hier seine Fragen stellen. Fernab von Wahlständen oder Parteizentralen, dem Internet sei Dank.

Mehr als 2400 Kandidierende aus 299 Wahlkreisen bundesweit - sie alle haben ein Profil, unter dem Fragen und Antworten veröffentlicht werden.

Der Dialog zwischen Wählern und Kandidierenden wird rund um die Uhr von Mitarbeitern moderiert. Beleidigende oder diskriminierende Äußerungen werden ebensowenig freigeschaltet wie Fragen zum Privatleben oder unbelegte Behauptungen. Sämtliche Fragen und Antworten bleiben auch über den Wahltag hinaus öffentlich.

„Direkter Kontakt zur Politik ermöglicht auch direkte Beteiligung,“ erklärt Christina Lüdtke. „Mit eigenen Fragen kann jede Wählerin und jeder Wähler Interessen äußern und anhand der erhaltenen Antworten eine persönliche Wahlentscheidung für den 24. September treffen.“

Noch bis zum 23. September, dem Vorabend der Wahl, können alle Kandidierenden befragt werden.

Zum ersten Mal kam das Wahlportal übrigens 2004 bei der Bürgerschaftswahl in Hamburg zum Einsatz. Seit der Bundestagswahl gab es die Fragemöglichkeiten bereits viermal auf Bundesebene. Darüber hinaus sind die Abgeordneten von Bundestag und zwölf Landtagen sowie die deutschen EU-Parlamentarier dauerhaft befragbar, Abstimmungen und Nebeneinkünfte werden dokumentiert. Alle Informationen, einschließlich der Fragen und Antworten, bleiben dauerhaft gespeichert.

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