Reaktionen : „Das Wahlergebnis ist für uns eine herbe Enttäuschung“

Umgehend nach Schließung der Wahllokale melden sich Politiker aller Parteien und aus dem Ausland zu Wort.

svz.de von
24. September 2017, 18:29 Uhr

„Das Wahlergebnis der Bundestagswahl 2017 ist für uns eine herbe Enttäuschung“
(Horst Seehofer redet nichts schön nach den Verlusten der CSU)

„Für uns endet heute die große Koalition“
(SPD-Vize Manuela Schwesig kündigt an, in die Opposition gehen zu werden)

„Natürlich hatten wir uns ein besseres Ergebnis erhofft“
(Kanzlerin Angela Merkel sieht aber den Regierungsauftrag bei CDU/CSU)

Wir werden kein einfacher Partner sein.“
(Grünen-Spitzenkandidatin Katrin Göring-Eckardt rechnet mit schwierigen Koalitionsgespräche)

Es ist völlig klar, dass der Wählerauftrag an uns der Opposition ist“
(SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz über die Zukunft der SPD im Bundestag)

„Es waren schwierige vier Jahre. Da sind Verluste auch möglich.“
(Berliner CDU-Fraktionschef Florian Graf sieht trotz der starken Verluste einen klaren Regierungsauftrag)

„70 Jahre nach Kriegsende sitzen wieder Neonazis im Bundestag“
(Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn entsetzt über das Abschneiden der AfD)

„Wir sind als Akteur im Spiel. Wir sind kein gerupftes Hühnchen, über das sich die anderen hermachen können.“
(Ex-Grünen-Chef Reinhard Bütikofer nach den 18-Uhr-Prognosen zur Lage der Grünen)

„Herzlichen Glückwunsch Angela Merkel. Deutschland bleibt der europäischen Idee verbunden. Jetzt müssen wir Europa gemeinsam reformieren“
(Europaparlamentspräsident Antonio Tajani hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zum Wahlsieg gratuliert.)

„Wir konnten es nicht verhindern, dass eine Partei mit unerträglicher Hetze in den Bundestag einzieht.“
(Berlins Regierungs- und SPD-Chef Michael Müller sieht das starke Abschneiden der AfD als herben Schlag für die demokratischen Parteien.)

„Ich bin zufrieden. So kann man besser den Finger in die Wunde legen.“
(Schleswig-Holsteins AfD-Landesvorsitzende Doris von Sayn-Wittgenstein)

„Ein starkes Ergebnis für Freiheit und Vernunft im Deutschen Bundestag.“
(FDP-Fraktionschef Sebastian Czaja erfreut über die Zugewinne seiner Partei)

„Die CDU hat die Wahl gewonnen. Wir wollen, dass Angela Merkel Kanzlerin bleibt. Wir hätten uns viel mehr gewünscht.“
(Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) geht von einer schwierigen Regierungsbildung aus)

„Das ist ein bitterer Abend für die Sozialdemokraten.“
(Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) im rbb-Fernsehen zum Abschneiden seiner Partei)

„Sie kann sich warm anziehen. Wir werden sie jagen. Wir werden uns unser Land und unser Volk zurückholen.“
(AfD-Spitzenkandidat Alexander Gaulands Kampfansage an die künftige Bundesregierung)

„Ich kann mir keine Konstellation vorstellen, bei der eine große Koalition fortgesetzt wird.“
(Die SPD-Landtagsabgeordnete Doris Schröder-Köpf am Sonntag in Hannover zur SPD-Niederlage bei der Bundestagswahl)

„Das ist ein überragendes Ergebnis. Ich bin überglücklich. Wir werden mehr Meinungspluralismus erleben im Bundestag.“
(Thüringens AfD-Landesvorsitzender Björn Höcke)

„Für uns als Freie Wähler ging es darum, unsere Kandidaten und Inhalte bekannter zu machen. Das ist uns gelungen“
(Freie-Wähler-Sprecher Péter Vida auf dpa-Anfrage)

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