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Gebrauchskeramiker vorgestellt Sonderschau im Ofenmuseum

Von Mathias Hausding | 11.04.2018, 23:50 Uhr

Gebrauxchs- und Baukeramik von Richard Mutz steht im Zentrum

Der Jugendstil-Keramiker Richard Mutz  ist berühmt geworden für seine matt-glänzend verlaufenden Glasuren, mit denen er schlicht geformte Vasen und Schalen verzierte. Diese um 1900 entstandenen und vielfach bejubelten Stücke überstrahlten oft das breite Repertoire von Richard Mutz’ keramischem Schaffen.

Seine meist übersehenen Arbeiten stellt das Ofen- und Keramikmuseum Velten nun in den Mittelpunkt einer neuen Ausstellung, die am 19. April eröffnet wird. Die Schau zeigt unter anderem Baukeramiken, Kachelöfen und Gebrauchskeramiken aus verschiedenen Schaffensperioden von Mutz, der Mitglied beim Deutschen Werkbund war und mit den Bildhauern Richard Kuöhl und Ernst Barlach zusammengearbeitet hatte.

Mutz wurde 1872 in Altona geboren, war der Sohn eines Töpfers und baute unter anderem in Berlin und der Künstlersiedlung Gildenhall bei Neuruppin eigene Werkstätten auf. Er starb 1931 in Alt Ruppin.

Die Sonderausstellung im Ofenmuseum Veltener bildet den zweiten Teil einer im Museum Neuruppin begonnenen Schau über das Leben und Werk von Richard Mutz.