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Brandenburg Regisseur Dresen will sich zu politischen Debatten nicht äußern

Von Gudrun Janicke | 27.03.2016, 05:00 Uhr

Er halte es für Unsitte, wenn Kulturschaffende zu politischen Debatten befragt werden.

Regisseur Andreas Dresen („Wolke 9“) hat keine Lust, sich öffentlich zu politischen Debatten zu äußern. „Ich halte es für eine Unsitte, dass Kulturschaffende zu politischen Ereignissen befragt werden“, sagte Dresen in Berlin. „Ich äußere mich politisch mit meiner Arbeit und nicht mit meiner Meinung“, sagte der 52-Jährige. Dresen wurde 2012 zum Laienrichter am Verfassungsgericht Brandenburg gewählt. Zuletzt wies das Gericht eine Klage ab, mit der die AfD-Fraktion erzwingen wollte, dass ihr Kandidat in die Parlamentarische Kontrollkommission (PKK) gewählt wird.

Dresen erklärte zudem, er beteilige sich prinzipiell nicht an Diskussionsrunden über die angebliche Krise des deutschen Films. „In der Zeit mache ich lieber einen Film.“