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Potsdam Länder bekommen gemeinsame AOK

Von dpa | 12.09.2009, 01:57 Uhr

Der Weg für die Fusion der Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) Berlin und Brandenburg ist frei.

Die Brandenburger Gesundheitsministerin Dagmar Ziegler (SPD) sowie die Berliner Senatorinnen für Gesundheit, Katrin Lompscher, und für Soziales, Heidi Knake-Werner, (beide Linke) haben den Vorstandsvorsitzenden der Kassen gestern in Potsdam die Genehmigungen zur Vereinigung überreicht, hieß es in einer gemeinsamen Mitteilung. Die Verwaltungen vereinbarten außerdem einen regelmäßigen Austausch zur Gesundheits- und Pflegepolitik.

Zum 1. Januar des kommenden Jahres wollen sie zur AOK Berlin-Brandenburg verschmelzen. Sie wird dann mit mehr als 1,3 Millionen Versicherten die größte Krankenkasse der Region sein. 4200 Mitarbeiter werden beschäftigt. Nach Angaben eines AOK-Sprechers gehört die neue Kasse künftig zu den 15 größten Deutschlands. Hauptstandort wird in Potsdam sein. Die AOK-Pflegekasse wird ihren Sitz in Berlin haben. Das flächendeckende Netz an AOK-Service-Centern mit 72 Beratungsstandorten soll erhalten bleiben.

Vorstandvorsitzender der neuen AOK wird Frank Michalak aus Brandenburg. Das Brandenburger Gesundheits- und Sozialministerium übernimmt die Rechtsaufsicht.