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Brandenburg Unerlaubte Einreise von 98 Personen entlang der A15 aufgedeckt

Von Haley Hintz | 31.08.2023, 06:52 Uhr

Am Dienstag deckten Einsatzkräfte die unerlaubte Einreise von 98 Personen in Südbrandenburg auf. Dabei handelte es sich vorrangig um syrische Staatsangehörige.

Einsatzkräfte deckten die unerlaubte Einreise von 98 Personen in Südbrandenburg auf. Dabei handelte es sich laut Polizeimitteilung hauptsächlich um syrische Staatsangehörige.

Personen waren bei Kathlow unterwegs

Am Dienstagmorgen zwischen 6.05 Uhr und 6.30 Uhr kontrollierten die Einsatzkräfte in zwei Fällen 39 Syrer, die zu Fuß in den Orten Kathlow und Komptendorf unterwegs waren.

Zwei Stunden später stellten die Beamten nach einem Zeugenhinweis 27 Syrer in mehreren Kleingruppen auf der Umgehungsstraße in Forst fest.

Autofahrer flüchtete nach Forst

Gegen 9.20 Uhr beabsichtigten Kräfte der Bundeszollverwaltung ein Auto auf der A15 an der Anschlussstelle in Forst zu kontrollieren. Nach dem Erkennen der Zoll-Streife stoppte der Fahrer das Fahrzeug und flüchtete zu Fuß in Richtung Forst. Im Schleuserfahrzeug befanden sich 15 syrische Staatsangehörige,
die sich teilweise ungesichert im Kofferraum befanden.

Weiteres Fahrzeug setzte Personen ab

Ein weiteres Fahrzeug setzte weitere elf männliche ausweislose syrische Staatsangehörige in der Nähe zur Anschlussstelle ab. Die mutmaßlich geschleusten Personen gaben an, zu der zuvor festgestellten Gruppe zu gehören, aber mit einem anderen Fahrzeug über die Grenze gebracht worden zu sein.

Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen mit der Unterstützung eines Polizeihubschraubers führten nicht zur Feststellung des flüchtigen Fahrers und des zweiten Fahrzeugs. Die Einsatzkräfte nahmen alle unerlaubt eingereisten Personen in Gewahrsam und leiteten gegen die strafmündigen Personen Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise und des unerlaubten Aufenthaltes ein.

Nach Abschluss der Maßnahmen und Äußerung von Schutzgesuchen leiteten die Beamten die Personen an die Zentrale Ausländerbehörde des Landes Brandenburg in Eisenhüttenstadt weiter. Sieben unbegleitete Minderjährige kamen in die Obhut des Jugendamtes.

Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Einschleusens von Ausländern gegen die bis dato unbekannt gebliebenen Schleuser ein.