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"Gutes Verhältnis" zu Silbereisen "Da ist mir das Herz aufgegangen" – Thomas Seitel über Helene Fischer

Von dpa und lod | 25.07.2019, 14:05 Uhr

Der neue Mann an der Seite von Helene Fischer berichtet auch von den hässlichen Folgen seiner plötzlichen Berühmtheit.

Der Akrobat Thomas Seitel fühlt sich seiner Lebensgefährtin Helene Fischer auch über das Hessische verbunden. "Ich werde nie den Moment vergessen, als Helene auf der Tour das erste Mal Hessisch geschwätzt hat", sagte der 34-Jährige in einem Interview dem "ZEITmagazin". "Ich guckte sie an: 'Sag das noch mal.' Dann hat sie den Satz wiederholt, und ich habe gesagt: 'Woher kannst du denn Hessisch babbeln?' – 'Isch komm da her.' Da ist mir das Herz aufgegangen." Seitel stammt aus dem südhessischen Eppertshausen. Fischer wuchs im rheinhessischen Wöllstein in Rheinland-Pfalz auf und machte ihre Musicalausbildung in Frankfurt am Main.

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"Einziges" Interview nach Hassbotschaften

Die Beziehung von Helene Fischer und Thomas Seitel wurde im Dezember öffentlich. "Ich war ja bislang ein Phantom", sagt er in dem Interview. Er wolle sich "jetzt ein Mal" zu Vorwürfen und Hass gegenüber ihm äußern – "und danach nicht mehr": "Ich habe immer hart für mein Geld gearbeitet, habe mir mein Leben immer selbst finanziert. Ich bin kein Hochstapler und kein Millionen-Verprasser."

Seitel ist nach eigenem Bekunden kein Schlager-Fan. Ob er den früher gehört habe? "Nein, höchstens mal beim Après-Ski oder auf der Kirmes, am Autoskooter, aber sonst nie." Die Tournee der Sängerin Helene Fischer begleitete er 2017/18 als Akrobat.

„Normalerweise beruhigt sich die Berichterstattung über prominente Paare nach ein paar Wochen, in unserem Fall geht das so seit einem halben Jahr, Woche für Woche, obwohl es nichts Neues zu berichten gibt.“
Thomas Seitel

Zu seiner Nachfolge von Florian Silbereisen als Freund von Helene Fischer sagt Seitel: "Viele Leute konnten sich nicht vorstellen, dass sich Helene und Florian jemals trennen würden. Und dann gibt es auch gleich einen neuen Mann an ihrer Seite. Und es gibt nicht mal Streit." Es sei aber nun mal so und wahr. "Normalerweise beruhigt sich die Berichterstattung über prominente Paare nach ein paar Wochen, in unserem Fall geht das so seit einem halben Jahr, Woche für Woche, obwohl es nichts Neues zu berichten gibt."

Trennung passte nicht in heile Schlagerwelt

Das hänge wohl auch mit der Inszenierung der heilen Schlagerwelt zusammen: "Ich kann mir vorstellen, dass das eine Rolle spielt. Dass es in der traditionellen Vorstellung der Schlagerwelt so etwas nicht geben darf."

Zu Silbereisen habe er auch Kontakt: "Und mir ist auch wichtig, ein gutes Verhältnis zu Florian zu haben (...). Mittlerweile haben wir persönlich miteinander gesprochen und zusammen ein Bier getrunken. Ich hatte ihm auch vorher schon am Telefon gesagt, wie sehr ich mich darüber freue, dass er weiterhin als Freund in Helenes Leben bleibt."

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Hadert mit Dynamik der Boulevardmedien

Manche Berichterstattung sieht Seitel sehr kritisch: "Ich habe mich mit allen Konsequenzen für diese Frau entschieden, aber meine Familie ist jetzt leider auch involviert." Es gebe Aufrufe im Internet, alle Infos aus seiner Vergangenheit gegen Bezahlung zu sammeln. "Journalisten stehen bei meiner Oma und meinem Opa im Hausflur. Meine Oma ist nicht mehr die Schnellste auf den Beinen, sie ist 91!" Da frage er sich, wo der Anstand bleibe.

Seitel muss sich nach eigenen Worten an seine neue Rolle gewöhnen: "Jetzt habe ich mich in eine wunderschöne, sehr erfolgreiche Frau verliebt und sie sich in mich. Das ist keine Leistung." Dennoch werde darüber in den Medien berichtet. "Eigentlich geht's mir fantastisch, ich bin sehr verliebt – andererseits muss ich lernen, mit dieser Art von Öffentlichkeit umzugehen."

„Als Leistungssportler bin ich es gewohnt, mit Druck umzugehen, das hilft mir, aber manchmal ist es schon sehr massiv. Man schwankt zwischen Fassungslosigkeit und Wut.“
Thomas Seitel auf Instagram

"Es ist natürlich schön, wenn Leute einen erkennen, ich hatte nie ein Problem mit Kameras, aber man muss sich erst einmal daran gewöhnen, ständig mit Handys gefilmt zu werden, auch wenn man privat sein möchte."

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