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07. Dezember 2016 | 21:14 Uhr

Speedway : Teterow-Sieger schwer gestürzt

vom
Aus der Onlineredaktion

Australier Doyle büßt beim GP in Torun WM-Führung und auch alle Titelchancen ein

Für den Australier Jason Doyle nahm die Speedway-WM beim polnischen Grand Prix in Torun am Sonnabend ein mehr als unglückliches Ende. Nachdem der 30-Jährige bereits vier GP-Erfolge in dieser Saison errungen hatte – unter anderem beim deutschen GP in Teterow – kam er als WM-Führender nach Torun und besaß gute Aussichten, beim Abschlusslauf im heimischen Melbourne am 22. Oktober erstmals Speedway-Weltmeister zu werden.

Doch sein erster Lauf in der mit 16  000 Zuschauern nahezu ausverkauften Moto Arena von Torun machte diese Chance wohl zunichte. Bereits in der ersten Runde krachte Doyle nach einer unverschuldeten Kollision schwer in die Bande und musste ins Krankenhaus. Nach Auskunft seines Landsmannes und Freundes Chris Holder brach er sich unter anderem den Ellenbogen und muss damit den Traum vom WM-Titel abschreiben.

Unter diesen Umständen hielt sich die Freude bei Greg Hancock (USA) über die zurückgewonnene WM-Führung in Grenzen, selbst wenn dem GP-Oldie der vierte Titelgewinn damit nicht mehr zu nehmen sein dürfte, zumal der Titelverteidiger und Verfolger Tai Woffinden (GB) in Torun die Qualifikation für die Semifinalrunde verpasste.

Im Finale musste sich Hancock allerdings dem überraschend starken Dänen Niels-Kristian Iversen beugen, der sich mit seinem GP-Sieg im Kampf um eine Top-Acht-Platzierung ebenso wie der Tagesvierte Matej Zagar aus Slowenien zurückmeldete. Dritter in Torun wurde Lokalmatador Bartosz Zmarzlik, der sich damit die Chance auf eine WM-Medaille erhielt.





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erstellt am 04.Okt.2016 | 21:00 Uhr

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