zur Navigation springen

Weitere Sportarten

10. Dezember 2016 | 11:49 Uhr

Ironman Hawaii : Heute steigt das Rennen des Jahres

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Andreas Raelert zum achten Mal beim Ironman Hawaii. Mit Selbstvertrauen gegen starke Konkurrenz. Premiere für neues Triathlonbike

Nur noch wenige Stunden sind es bis zum wichtigsten Startschuss des Jahres. Heute um 6.25 Uhr Ortszeit (18.25 Uhr MESZ) beginnt auf Big Island für Andreas Raelert die „Mission Kona“. Zum achten Mal in Folge ist der Rostocker beim Ironman Hawaii am Start, und erneut möchte der amtierende Vizeweltmeister auf der legendären Strecke um einen Platz auf dem Podium kämpfen. „Die Nervosität steigt von Stunde zu Stunde“, sagt Raelert, „aber genauso auch die Vorfreude auf ein Rennen, auf das man das ganze Jahr über hinarbeitet.“

Wie schwer das wird, ist dem Rostocker klar. „Natürlich fehlen mir Trainingskilometer. Es gibt aber noch andere Aspekte für einen erfolgreichen Ausgang des Rennens. Ich kann viel an Erfahrung einbringen, bin mental gut drauf. Beine, Herz und vor allem der Kopf, die mentale Einstellung, entscheiden den Kampf über die 3,86-180-42,2 Kilometer Schwimmen, Radfahren und Laufen in den knapp acht Stunden“, sagt der 40-Jährige.

Der Hansestädter ist überhaupt froh, in Kailua-Kona an den Start gehen zu können: „Mit dem zusätzlichen Impuls als junger Familienvater hatte ich im Frühjahr voller Tatendrang im Training überzogen und mir den Oberschenkelbruch zugezogen. Wäre es nach der Diagnose der Ärzte gegangen, hätte ich die Saison abschreiben können.“

Hat er aber nicht. „Es war ein schmaler Grat, mit der Verletzung umzugehen. Laufeinheiten waren aber erst ab Anfang August möglich. Natürlich muss ich auch heute noch mit Einschränkungen leben, doch ich bin bereit für die Auseinandersetzung mit der Weltspitze“, gibt der „Eiserne“ von der TG triZack Rostock zu Protokoll.

Raelert wird auf Big Island mit einem neuen Rad an den Start gehen. Die Partner CUBE und Swiss Side haben den Prototyp nach zweijähriger Entwicklungsphase speziell als Aero-Paket auf ihn zugeschnitten, umfangreiches Formel 1- Know-how eingebracht. „Ich hoffe, dass es mir damit gelingt, mit einer entsprechenden Radperformance zu überzeugen“, wünscht sich Andreas.

Dem lässt sich nur hinzufügen: Bloß keine Wiederholung der Reifenpanne des Vorjahres! Toi, toi, toi für die insgesamt 140,6 Meilen des heutigen Tages – im Wasser, per Rad und per pedes!

zur Startseite

von
erstellt am 08.Okt.2016 | 09:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen