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27. September 2016 | 05:37 Uhr

Profiboxen : „Chirurg“ Brähmer kann auch Straßenköter

vom
Aus der Onlineredaktion

In neun Tagen will Halbschwergewichts-Weltmeister Jürgen Brähmer in Neubrandenburg seinen Titel gegen Herausforderer Nathan Cleverly (Wales) verteidigen. Noch deutet nichts darauf hin, dass der Mecklenburger Box-Profi vor einem der wichtigsten Kämpfe seiner Karriere steht.

Seit Dezember 2013 ist der 37-Jährige Champion nach Version der WBA. Sechsmal hat er den Titel seither verteidigt. „Man sieht es vielleicht nicht, aber ich bin schon angespannt“, gesteht er. „Wenn keine Anspannung mehr da wäre, dann müsste ich aufhören.“

Auch Brähmers neuer Trainer Conny Mittermeier (54) ist optimistisch. Und das nicht nur wegen der intensiven Vorbereitung mit für Brähmer vielen neuen Trainingselementen und insgesamt 110 Sparringsrunden. „Jürgen ist der technisch bessere Boxer und auch der schnellere Mann, vor allem auf den Beinen“, sagt Mittermeier und warnt dennoch vor dem Waliser: „Cleverly bringt boxerisch eine Menge mit. Er hat eine Super-Führhand, er kann aber auch recht dreckig boxen.“ Sorgen macht er sich deshalb nicht. „Auch wenn Jürgen gern mal als Chirurg im Ring bezeichnet wird, weil er für gewöhnlich eine technisch feine Klinge schlägt – er kann auch Straßenköter.“

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erstellt am 21.Sep.2016 | 21:00 Uhr

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