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08. Dezember 2016 | 23:03 Uhr

Winstongolf Senior Open : „Pro-Am“ das Salz in der Suppe

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Bei den Winstongolf Senior Open können ambitionierte Hobbyspieler wieder gemeinsam mit den Profis eine Runde golfen

„Die ,Pro-Am‘-Runden sind bei unserem Turnier einzigartig.“ Und dieses „Salz in der Suppe“, wie es Gastgeberin Jenny Elshout auch bezeichnet, wird auch bei der vierten Auflage der Winstongolf Senior Open sehr gut angenommen. 1500 Euro kostet es, wenn ein Amateurgolfer – gefordert ist mindestens Handicap -18 – mit einem der Senioren-Profis auf dem Platz in Vorbeck bei Schwerin während des Turniers am 10. und 11. Juni seine Runden ziehen will. Die Besonderheit in Vorbeck erläutert Jenny Elshout auch: „Bei vergleichbaren Turnieren wird ein Profi von jeweils drei Amateuren begleitet. Bei uns gilt das Format 1:1. Der Hobbygolfer ist also zwei Tage lang hautnah mit seinem professionellen Partner zusammen.“

Für die Amateure gibt es pro Tag ein Elektrofahrrad als Hauptpreis, die Professionals kämpfen um eine möglichst gute Ausgangssituation für den Sonntag. Am 12. Juli sind nämlich die über 50-jährigen Könner unter sich und spielen die insgesamt 300 00 Euro Preisgeld – davon 48  000 für den Sieger – aus.

Und die Liste der Bewerber um den Scheck mit der höchsten Summe hat es in sich. „Von den Top 30 aus der Wertung des vergangenen Jahres hat bis jetzt nur einer nicht gemeldet“, berichtet der Sportliche Leiter Erwin Langer nicht ohne Stolz. „Aber der hat ja auch noch zwei Wochen Zeit bis zum Meldeschluss.“


Alle bisherigen Sieger sind wieder dabei


An der Spitze steht Titelverteidiger Paul Wesselingh (England). Er besiegte bei der letzten Austragung im September 2014 seinen Landsmann Phil Golding und Deutschlands Golflegende Bernhard Langer nach einem unglaublich spannenden Stechen am dritten Extraloch.

An den Abschlag werden auch die Gewinner der Jahre 2012 und 2013 gehen: Terry Price (Australien) und Gordon Brand Jnr. aus Schottland. Interessant für die Zuschauer ist sicher auch der Auftritt der ehemaligen Ryder-Cup-Kapitäne Sam Torrance und Mark James (England), die beide ebenfalls mit von der Partie sein werden.

Dafür muss Erwin Langer bei der Präsentation der Starterliste aber auch gleich einen Wermutstropfen einstreuen: „Dass mein Bruder Bernhard dabei ist, ist eher sehr unwahrscheinlich“, gesteht er ein.


Zweimaliges Zugpferd muss diesmal verzichten


Deutschlands Golf-Legende, 1985 und 1993 Sieger beim berühmten US-Masters in Augusta, war bei der ersten und der dritten Auflage der Winstongolf Senior Open jeweils das Zugpferd. „Dadurch, dass der Termin in Vorbeck von September auf Juli vorgezogen wurde, gibt es Kollisionen mit anderen wichtigen Turnieren“, erklärt Erwin Langer.

Dessen „kleiner“ Bruder muss Ende Juni, Anfang Juli in den USA bei zwei Major-Turnieren antreten und benötigt vor den unmittelbar nach Vorbeck stattfindenden British Open und Senior British Open, wo er als Titelverteidiger startet, eine Pause.

Dennoch hoffen die Veranstalter auf eine hohe Zuschauer-Resonanz. In den vergangenen Jahren waren jeweils um die 3000 Besucher am Wochenende dabei. Und ähnliches wünscht man sich auch diesmal. „Wir möchten möglichst vielen Menschen die Möglichkeit bieten, diesen schönen Sport zu erleben. Deshalb werden wir in diesem Jahr auch keine Eintrittsgebühr erheben“, erklärt Jenny Elshout.

Und eine weitere Erkllärung gibt es von Erwin Langer. Denn gespielt wird auch in diesem Jahr auf dem Kurs „Winston open“, obwohl der seit 2011 bespielte Platz „Winston links“ gerade erst von Golfplatz-Architekten und Lesern einer Fachzeitschrift zum schönsten Platz Deutschlands gewählt und Winston open „nur“ Fünfter wurde. Langer: „Die Spieler bevorzugen den ,Open‘-Platz, sind von ihm immer wieder begeistert. Einen Linkskurs sind sie nicht gewöhnt, den gibt es europaweit nur bei den British Open.“

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erstellt am 03.Jun.2015 | 12:00 Uhr

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