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25. Juni 2016 | 08:53 Uhr

3. Fußballbundesliga : Marcel Schuhen sieht den FCH als Chance

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Der neue Keeper des Rostocker Fußball-Drittligisten nimmt die prekäre Situation des Clubs als Herausforderung

Künftig wird es wohl etwas lauter im Hansa-Tor zugehen. Marcel Schuhen, der neue Keeper des Rostocker Fußball-Drittligisten, bezeichnet sich „von der Art her als eher kräftig und nicht zurückhaltend. Ich bin ein lauter Typ, der mit seiner Abwehr viel kommuniziert.“

Am Mittwoch ist er von Köln nach Rostock hochgefahren, und gestern absolvierte er die ersten Einheiten mit dem neuen Team. „Ich wurde freundlich aufgenommen und habe den Eindruck, dass das Teamklima stimmt. Auch wenn ich erst kurz bei Hansa bin, fühle ich mich jetzt schon wohl“, sagt der 22-Jährige.

Für das Kölner Urgestein – er spielte seit der C-Jugend für die Rheinländer – ist es der nächste Schritt der Karriere: „Ich suchte eine neue sportliche Herausforderung, und die ist in Rostock da. Hansa ist ein Riesenclub mit einem großen und tollen Umfeld.“

Bei der Bundesliga-Reserve des 1. FC Köln, für die der Keeper in den vergangenen zweieinhalb Saisons insgesamt 63 Partien absolvierte, musste er in dieser Spielzeit für einen jüngeren Mann den Platz zwischen den Pfosten räumen. „Ich habe die gesamte Zeit beim Profikader des FC mittrainiert und bekam in der U 21 meine Spielpraxis“, so der Schlussmann, für den es in Köln an Timo Horn und Thomas Kessler kein Vorbeikommen gab. Daher entschloss sich der 1,88-m-Mann zu einen Wechsel nach Rostock. „Ich bin Fußballer geworden, um zu spielen, und brauche den Wettkampf.“

Mit der prekären Situation in Rostock – Abstiegsplatz 19, vier Punkte Rückstand zum rettenden Ufer – ist er vertraut, macht sich deswegen aber keinen großen Kopf. „Ich sehe das nicht so negativ. Man sieht ja auch, dass hier eine Menge versucht wird, zum Beispiel mit Transfers. Es kann für uns auch eine Chance sein. Es ist eine Herausforderung, und wenn wir alle diese annehmen, dann werden wir nicht absteigen“, sagt Marcel Schuhen.


Osama Akharraz ist abgereist


Derweil ist Probetrainierer Osama Akharraz abgereist. Hansa hätte den Offensivmann gern verpflichtet, doch dem 24-Jährigen war die Vertragssituation aufgrund der Nachlizenzierung zu unsicher. Das letzte Wort ist aber noch nicht gesprochen.

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erstellt am 15.Jan.2015 | 21:15 Uhr

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