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28. August 2016 | 18:37 Uhr

Fussball : Kroos-Wechsel bringt Hansa 375 000 Euro

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Der FC Hansa ist aufgrund der Ausbildungsentschädigung mit 1,25 Prozent an der Transfersumme von 30 Millionen Euro beteiligt.

Fußball-Weltmeister Toni Kroos verlässt den deutschen Rekordmeister FC Bayern München und wechselt für kolportierte 30 Millionen Euro zum spanischen Renommierclub Real Madrid. „Ich bin stolz hier zu sein und kann mir im Moment nichts Schöneres vorstellen. Ich bin dankbar für diese Möglichkeit, bei dem meiner Meinung wichtigsten Club der Welt zu spielen. Ich möchte mich natürlich auch bei Bayern München bedanken und bin absolut der Meinung, dass das der richtige Schritt ist. Ich möchte hier viel Erfolg haben, mich durchsetzen und natürlich viele Titel gewinnen“, sagte der 24-Jährige bei seiner gestrigen Präsentation im legendären Bernabeu-Stadion in Madrid.

 

Seit 2006 lief der gebürtige Greifswalder für den FC Bayern München auf, holte mit dem Verein neben der Champions League (2013) unter anderem auch den deutschen Meistertitel (2008, 2013, 2014) sowie den nationalen Pokal (2008, 2013, 2014).

Nicht nur in seiner Heimatstadt, sondern auch beim Fußball-Drittligisten Hansa Rostock wird man den Transferpoker intensiv verfolgt haben. Immerhin wurde Kroos von 2002 bis 2006 beim FCH ausgebildet. Somit stehen den Ostseestädtern laut Fifa-Statuten 1,25 Prozent der Transfersumme als Ausbildungsentschädigung zu. Bei einer Transfersumme von 30 Millionen Euro entspräche dies 375 000 Euro. „Wir freuen uns zunächst einmal riesig, dass ein Spieler aus unserem Nachwuchsbereich bei der WM in Brasilien Weltmeister geworden ist. Das macht uns mächtig stolz und zeigt, dass wir auch dem richtigen Weg sind“, sagte Michael Dahlmann, Vorstandsvorsitzender des FC Hansa. „Zudem wünschen wir Toni alles Gute bei Real Madrid. Die Glückwünsche haben wir ihm durch seinen Vater, der bei uns ja Nachwuchstrainer ist, schon ausrichten lassen“, so der Hansa-Boss, der sich über den warmen Geldregen natürlich freut. Wie er allerdings an den Betrag kommt, weiß er noch nicht. „Ich muss ehrlich sagen, dass es für mich der erste Fall ist und keine Ahnung habe, wie jetzt zu verfahren ist. Ich muss gleich mal Sportkoordinator Axel Schulz fragen, er weiß bestimmt Bescheid“, verrät Dahlmann.

 

Eine Erhöhung des aktuellen Lizenzspieleretats ist mit den 375 000 Euro im Übrigen nicht geplant. „Das Geld wurde im Nachwuchsbereich generiert, daher ist es nur legitim, dass es ihm wieder zu Gute kommt“, so Dahlmann.

 

Die Rostocker können so dringend nötige Renovierungsmaßnahmen im Internet sowie Trainingszentrum des Nachwuchses vornehmen. Auch der Verbandsliga-Club Greifswalder SV  will in den Nachwuchs investieren. Er hofft, mit 75 000 Euro von dem Transfer zu profitieren. Dazu muss der Verein nachweisen, dass er der rechtmäßige Nachfolger des Greifswalder SC ist. Dort hatte Kroos seine Karriere begonnen.

 

 

 

 

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erstellt am 17.Jul.2014 | 20:30 Uhr

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