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08. Dezember 2016 | 01:16 Uhr

Fechten : Bokel als Präsidentin des Fechter-Bundes bestätigt

vom

Deutscher Fechtertag

Die ehemalige Degen-Weltmeisterin Claudia Bokel ist in ihrem Amt als Präsidentin des Deutschen Fechter-Bundes bestätigt worden. Von den Delegierten des Deutschen Fechtertages in Bonn wurde die 43-Jährige ohne Gegenstimme für zwei Jahre gewählt.

Auch Reka Szabo aus Dormagen wurde als Vizepräsidentin Sport bei zwei Nein-Stimmen bestätigt. 87 Delegierte waren stimmberechtigt. «Wir müssen alle an einem Strang ziehen», sagte Bokel angesichts der schwierigen Situation.

Nach Erika Dienstl, die dem DFeB von 1986 bis 2000 vorstand, ist Bokel die zweite Präsidentin in der Geschichte des Verbandes. Bokel war bereits am 8. Oktober vom Hauptausschuss zur neuen Chefin des sportlich kriselnden Fechterbundes gewählt worden. Das wurde am 5. November formal gebilligt.

Auf Bokel, die Weltmeisterin von 2001, und ihre Führungsmannschaft kommen schwere Aufgaben zu. An den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro waren lediglich vier deutsche Einzelstarter beteiligt. In Brasilien gab es erstmals seit den Boykott-Spielen von Moskau 1980 keine Medaillen für deutsche Fechter.

Der DFeB wurde seit Ende Januar 2016 kommissarisch von Dieter Lammer geführt. Lammer hatte damals das Amt des kurz zuvor zurückgetretenen Präsidenten Lothar Blase übernommen. Der Tauberbischofsheimer Lammer ist nun Vizepräsident Internationales.

Claudia Bokel war von 2008 bis 2016 Mitglied des Internationalen Olympischen Komitees. Von 2012 bis 2016 gehörte sie als Vorsitzende der Athletenkommission dem IOC-Exekutivkomitee an.

Homepage des Deutschen Fechter-Bundes

Bokel-Profil auf der Homepage des Internationalen Olympischen Komitees

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erstellt am 05.Nov.2016 | 13:23 Uhr

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