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SSC

09. Dezember 2016 | 04:52 Uhr

Volleyball: SSC vs. Postdam und Berlin : Zum Auftakt gleich voll gefordert

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Schweriner Volleyballerinnen gehen optimistisch in die ersten Saisonspiele in Potsdam und Berlin. Einsatz von Jennifer Geerties ungewiss

192 Tage nach dem bislang letzten Bundesligaspiel – dem Aus im Play-off-Halbfinale der vorigen Saison gegen MTV Allianz Stuttgart – werden die Volleyballerinnen des Schweriner SC morgen erstmals wieder in der deutschen Eliteliga geprüft. Und das gleich auf Herz und Nieren. Denn ab 19 Uhr ist der SC Potsdam in der MBS-Arena der brandenburgischen Hauptstadt Gastgeber der Schwerinerinnen. Ganze 23 Stunden später folgt beim VCO Berlin schon das zweite SSC-Spiel.

Ausgerechnet gegen Potsdam in die Saison zu starten, bezeichnet SSC-Trainer Felix Koslowski als „einen lustigen Zufall“. Schließlich war der neue SCP-Cheftrainer Davide Carli zuvor vier Jahre lang Co-Trainer in Schwerin, die letzten drei unter Koslowski. Kein anderer Bundesligatrainer kennt das SSC-Team mithin so gut wie der Italiener.

„Wir haben aber auch vier Neuzugänge im Team und machen bestimmte Sachen anders als noch zu Charlys Zeiten. Aber natürlich kennt er uns bestens, keine Frage“, sagt Felix Koslowski. Gleiches nimmt er aber in bezug auf Potsdam auch für sich und sein Trainerteam in Anspruch. „Sie hatten ohnehin schon eine namhafte Mannschaft und haben sich noch massiv verstärkt. So holten sie mit Roslandy Acosta aus Vilsbiburg die MVP, also die wertvollste Spielerin der vorigen Bundesligasaison. Ihre neue serbische Diagonalspielerin Marta Drpa ist weit mehr als Durchschnitt. Dazu kommen aus Aachen die Tschechin Svobodnikova sowie aus Hamburg unsere frühere zweite Zuspielerin Denise Imoudu, die ihre Sache hervorragend macht. Alles in allem ist Potsdam in meinen Augen stärker einzuschätzen als der jetzt neuformierte Meister Dresdner SC.“

Dennoch ist das Potsdamer Personal nichts, was den SSC-Coach „verrückt machen würde“. Mehr Sorgen bereitet ihm die Situation in seinem eigenen Team. Da Jennifer Geerties umknickte und diese Woche nicht trainieren konnte, ist der Einsatz der Nationalspielerin überaus fraglich. Damit könnte dem SSC gleich zu Saisonbeginn auf die Füße fallen, für die drei Außenpositionen nur vier Spielerinnen zu haben. Denn das verbliebene Trio – Lousi Souza Ziegler, Ariel Gebhardt und Louisa Lippmann – müsste aus Mangel an Wechselmöglichkeiten durchspielen. „Und zwar nicht nur in Potsdam, sondern auch tags darauf in Berlin. Das wird nicht einfach“, weiß Koslowski.

Dennoch schaut er optimistisch nach vorn, nicht zuletzt, da sein Team „am Dienstag den incognito nach Schwerin gereisten USC Münster im Geheimspiel 4:0 besiegte – auch ohne Jenny“, erzählt der Coach und verspricht: „Das wird ein Topspiel – und da wollen wir unsere Stärken ausspielen.“

Um die nötige Motivation seiner Truppe muss der Trainer nicht bangen. „Es wird Zeit, dass es endlich losgeht. Wir freuen uns total auf das Wochenende“, sagt Kapitän Lenka Dürr stellvertretend.

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erstellt am 21.Okt.2016 | 12:00 Uhr

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