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SSC

09. Dezember 2016 | 06:46 Uhr

Volleyball : SSC zieht ins Pokalfinale ein

vom

Schweriner-Volleyballerinnen gewinnen Pokal-Halbfinalspiel beim SC Potsdam souverän mit 3:0 (22, 15, 16)

Ob es auf der nächtlichen Heimfahrt ein Piccolöchen für jede Spielerin gab, ist nicht überliefert. Verdient gehabt hätten es sich die Volleyballerinnen des Schweriner SC allemal. Schließlich waren sie am Abend erstmals seit 2013 wieder in das Finale des DVV-Pokals eingezogen. Nicht irgendwie, sondern ganz souverän. Mit 3:0 (22, 15, 15) setzte sich die Mannschaft von Trainer Felix Koslowski im Expresstempo – sprich in 71 Spielminuten – gegen Gastgeber SC Potsdam durch. Und die rund 300 mitgereisten Schweriner Fans, „die das Spiel für uns  quasi zu einem Heimspiel gemacht hatten“, so SSC-Trainer Felix Koslowski, stimmten jubelnd an: „Finale – oho! Finale –  ohohoho!“

Endspiel-Gegner wird  am 29. Januar 2017 in der Mannheimer SAP-Arena wie erwartet MTV Allianz Stuttgart sein. Jedoch tat sich der Supercup-Gewinner gestern Abend in eigener Halle äußerst schwer, meisterte seine Halbfinalhürde Rote Raben Vilsbiburg mit einem 3:2 (-23, -17, 18, 13, 8) gerade noch so.

Doch zurück zum Spiel des SSC: Eine der beiden Potsdamer Topangreiferinnen –  Marta Drpa oder Roslandy Acosta –  aus dem Spiel zu nehmen, hatte Trainer Koslowski seinen SSC-Mädels als Auftrag mit auf den Weg gegeben. Das erwies sich letztlich als Schlüssel zum Erfolg. Immer wieder suchte der SSC mit aggressiven Aufschlägen Acosta, um sie im ständigen Hin und Her von Annahme und Angriff müde zu spielen. Das zeigte Wirkung: Nicht nur, dass die Venezolanerin für ihre Verhältnisse wenig punktete (10 Zähler),  sie ließ auch zunehmend in der Annahme Federn, was die SSC-Aufschlägerinnen natürlich nur noch sicherer machte.

Dieser Sicherheit bedurfte es  allerdings auch, denn an der allgemeinen Nervosität zu Spielbeginn hatte auch der in dieser Saison bislang  ungeschlagene Sechser aus Schwerin seinen Anteil.

Potsdam suchte da seinerseits sein Heil in Aufschlägen auf Maren Brinker  und die Nationalspielerin zeigte  sich zunächst durchaus beeindruckt.  Hin und her wogte das Spiel im ersten Satz und beim Stande von 18:20 sah sich Felix Koslowski zu seiner ersten Trainerauszeit genötigt. Es sollte die einzige bleiben. Denn fortan hatte sein Team die Partie im Griff, „zog“ den ersten Durchgang  und holte sich damit den nötigen moralischen Schwung, um in den beiden übrigen Sätzen sein Spiel souverän durchzuziehen und rein gar nichts mehr anbrennen zu lassen.

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erstellt am 23.Nov.2016 | 20:45 Uhr

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