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SSC

04. Dezember 2016 | 19:24 Uhr

Volleyball : SSC hat Halbfinale im Blick

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

SSC-Volleyballerinnen heute Abend im Pokalspiel in Münster auf dem Prüfstand

Als der Schweriner SC letztmalig im DVV-Pokal auf den USC Münster traf, passierte das genau wie heute: auswärts, im Viertelfinale. Und am Ende stand ein 3:0 des SSC zu Buche. Das ist knapp acht Jahre her. Aber zwei aus dem damaligen Schweriner Team sind auch heute Abend wieder dabei: Lousi Souza Ziegler für den SSC und Linda Dörendahl, heute Münsters Libero. Am vorigen Sonnabend war die mittlerweile 32-Jährige maßgeblich daran beteiligt, dass der USC mit einem 3:2 in Wiesbaden in seinem dritten Bundesligaspiel der Saison endlich den ersten Sieg einfahren konnte.

Von dieser noch recht mäßigen Bilanz will sich der SSC, der seinerseits am Sonnabend mit dem 3:1 beim Meister Dresdner SC im fünften Saison-Pflichtspiel seinen fünften Sieg landete, nicht einlullen lassen. Zumal Münster zuvor zu Hause nicht gegen Laufkundschaft, sondern gegen Vizemeister Stuttgart (0:3) und Dresden (2:3) verlor. „Münster wird von Spiel zu Spiel konstanter“, warnt Trainer Felix Koslowski und erinnert daran, dass „der USC im Pokal-Achtelfinale zu Hause schon Wiesbaden mit 3:2 rauswarf“.

Derartiges will der SSC mit aller Macht verhindern. Logisch – steht doch das Erreichen der drei Finals in der Bundesliga, im DVV-Pokal und im europäischen Challenge-Cup als Ziel. Das wäre mit einem Aus in Münster schon hinfällig.

Bereits gestern Nachmittag brach der SSC-Tross nach Münster auf. Mit voller Kapelle, also allen, die in Dresden den Sieg erspielten. „In Münster wird es ein ganz anderes Spiel, aber kein leichteres“, ist sich Koslowski sicher. „Der USC wird versuchen, uns mit seinen starken Aufschlägen unter Druck zu setzen.“

Außerdem dürfe man den Pokal-Charakter nicht außer Acht lassen. „Es ist nicht eines von vielen Punktspielen, wo sich ein Punktverlust später wieder ausbügeln lässt. Nach diesem Spiel bist du raus oder du bist weiter. Das kann beflügeln oder hemmen. Da kann es auch passieren, dass Münster ein unglaubliches Spiel raushaut und uns auf dem falschen Fuß erwischt“, so der 32-Jährige. Das gelte es zu verhindern. Und er verspricht: „Wir werden alles tun, um eine Top-Leistung hinzukriegen – top auch vom Kopf her.“

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erstellt am 09.Nov.2016 | 11:45 Uhr

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