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SSC

01. Juni 2016 | 01:43 Uhr

Volleyball Schweriner SC : Manager Evers: „Natürlich sind wir nicht zufrieden“

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Manager Evers nimmt SSC-Team in die Pflicht – schon am Samstag gegen Köpenick

„Wir greifen wieder an!“ Dieses Motto hatten sich die SSC-Volleyballerinnen vor der Saison auf die Fahnen geschrieben. Zum Jahreswechsel aber findet sich der deutsche Rekordmeister auf Rang vier der Tabelle wieder – zu wenig für die eigenen Ansprüche. Andererseits ist der mindestens angestrebte Rang zwei der Vorrunde nur einen Punkt entfernt. Es ist also noch alles drin, um getreu dem Motto wieder anzugreifen. Aber es wird Zeit, dass die Mannschaft den Schalter auf Angriff umlegt, wie auch Manager Michael Evers im Interview betont.

 

Hallo Herr Evers, haben Sie das 0:3 gegen den Dresdner SC schon verdaut?
Evers: Nein, noch nicht. Wenn man zweimal führt, wie im ersten und im dritten Satz, dann muss man auch mal den Sack zumachen. Wir waren in den entscheidenden Phasen zu brav, müssen auch mal mehr Risiko gehen und nicht nur versuchen, den Block mit einem Lob zu überlisten.
Schmerzt eine Heimniederlage gegen den großen Rivalen mehr als gegen andere?
Eine Niederlage zu Hause schmerzt immer, zumal 0:3. Da ist der Gegner egal. Es ist an der Zeit, dass wir in so einem Spiel auch mal das abrufen, was im Training mühelos klappt. Hier sind alle gefordert, da nehme ich keine aus: Das geht in der Annahme los, beim Zuspiel weiter und bis hin zum Abschluss.
Der SSC ist derzeit nur Vierter. Heute geht es gegen Köpenick, die nächsten Gegner heißen Suhl und Hamburg...
Natürlich sind wir nicht zufrieden. Wir wollten zu dem Zeitpunkt eigentlich Erster oder Zweiter sein, wollen nach wie vor Platz zwei als Ausgangsposition für die Playoffs. Und wir haben es noch in der Hand. Gegen Dresden kann man verlieren, aber gegen die Mannschaften, die deutlich hinter uns stehen, sollte uns das nicht passieren.

 

 Alles zu tun, um so etwas zu vermeiden, darauf haben auch die Trainer und Spielerinnen in der kurzen Zeit seit dem Dresden-Spiel ihr Augenmerk gelegt. Die größte Gefahr für die Partie heute Abend um 19 Uhr in der heimischen Arena besteht dabei sicherlich in der – zweifellos vorhandenen – Spielstärke der Gäste, die diese nicht zuletzt bei ihren Siegen gegen Stuttgart und Münster (jeweils 3:2) ausgepackt hatten. Vielmehr ist es schwierig, nach einem Highlight wie dem Duell mit dem Meister wieder auf Alltagsmodus umzuschalten und den Gegner nicht zu unterschätzen, wie auch SSC-Trainer Felix Koslowski betont: „Nach der Niederlage gegen Dresden ist das Spiel gegen Köpenick für uns eine Pflichtaufgabe, ganz klar. Das heißt aber nicht, dass das leicht wird. Wir erwarten eine gefährliche Mannschaft.“

 

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