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SSC

07. Dezember 2016 | 19:20 Uhr

Schweriner SC : Köpenick kein Stolperstein

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Nach dem Punktspiel gewinnen die SSC-Volleyballerinnen auch das Pokal-Achtelfinale in Berlin mit 3:0

Mit den vielzitierten „eigenen Gesetzen“ von Pokalspielen wollten Schwerins Volleyballerinnen gestern Abend nichts zu tun haben. Und so setzte sich der Bundesliga-Spitzenreiter im Achtelfinale des DVV-Pokals gestern beim Köpenicker SC mit 3:0 (18, 17, 20) durch.

Ein überraschend nervöser Beginn der Norddeutschen, verursacht durch selbstbewusste Aktionen des KSC mit drei US-Girls in der Startformation auf der einen sowie fehlerhaftes Agieren beim SSC auf der anderen Seite, führte über 6:8 zum 13:17-Zwischenstand. Dann aber startete Schwerin eine eindrucksvolle Aufholjagd, schaffte dank einer perfekten Aufschlagserie durch Mittelblockerin Yvon Beliën das 18:17. Unterstützt durch nun erfolgreiche Angriffe aus allen Positionen, aufmerksames Blockspiel und eine Feldabwehr mit Libero Janine Völker im Zentrum.

In dieser Phase markierte Schwerin zwölf Zähler bis zum Satzende, während die Gastgeberinnen da lediglich ein Pünktchen gutgeschrieben bekamen.

SSC-Trainer Felix Koslowski sah dennoch keinen Grund, im zweiten Durchgang etwas an der Startbesetzung mit Ziegler, Beliën, Hroncekova, Geerties, Nenova, Völker und Weihenmaier zu ändern. Diese Sieben spulten dann auch – nun souverän von Anfang bis Ende – ihr Pensum erfolgreich ab. Dokumentierten den Leistungsunterschied in allen Bereichen. Sicher in der Annahme, variabel bei den Angriffen und flink in der Abwehr. Und drückten die Punktequote des Gegners auf 25:17. Damit war dem Favoritenschreck früherer Jahre aus dem Berliner Randbezirk Köpenick, der in seiner Spielvorschau stolz auf drei vergangene Erfolge über Schwerin verwies, der Glaube an eine Pokalüberraschung abhanden gekommen. Nationalspielerin Laura Weihenmaier war es vorbehalten, die Pokalprüfung locker mit einem Pritschlob in eine Lücke auf der Gegenseite abzuschließen.

Dass beim Sieger der Trainer „echt zufrieden“ war, dürfte nicht verwundern. Felix Koslowski: „Die Mannschaft hatte nervös begonnen, weil sie als Favorit etwas zu verlieren hatte. Als die Nervosität überwunden war, hatten wir das Momentum auf unserer Seite. Köpenick hatte da Probleme, den Ball bei uns auf den Boden zu bringen.“


Nachste Runde in Stuttgart oder Wiesbaden


Im Viertelfinale muss der SSC auf jeden Fall eine weite Reise in Kauf nehmen. Gastgeber für die Schwerinerinnen am 3. Dezember ist entweder Smar Allianz Stuttgart – nächste Woche Sonnabend zu Gast zum Punktspiel in Schwerin – oder der VC Wiesbaden. Gegen letztere hatte sich der SSC in den beiden vergangenen Spielzeiten jeweils im Viertel- bzw. Halbfinale durchgesetzt. Die Auslosung fand am frühen Abend nach Spielschluss in Köpenick statt, da hatten die meisten anderen Partien noch gar nicht begonnen.

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erstellt am 05.Nov.2014 | 20:18 Uhr

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