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SSC

09. Dezember 2016 | 01:01 Uhr

Volleyball: SSC gegen Potsdam : Heute Abend: Ganz heißer Halbfinalstanz zu erwarten

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Schweriner SC heute im Pokal-Halbfinale beim SC Potsdam gefordert – der bezwang am Sonntag Saison-Topfavorit Stuttgart mit 3:1

Wenn es für die Volleyballerinnen des Schweriner SC noch einer zusätzlichen Motivation für das heutige Halbfinale im DVV-Pokal beim SC Potsdam bedurft hätte, seit Sonntag haben sie die. Mit 3:1 (27, -22, 20, 23) bezwang da der heutige Gastgeber in der MSB-Arena – auch heute ab 19 Uhr Ort des Geschehens – Allianz MTV Stuttgart. Also keinen Geringeren als den Top-Favoriten der Saison, zu dem Fachleute Stuttgart nahezu einhellig erklären. Doch am Sonntag sah sich das Team aus dem Ländle in der Annahme mit Potsdams aggressiven, risikovollen Aufschlägen überfordert und bekam andererseits im Block das Angriffstrio Lisa Gründing (19 Punkte), Roslandy Acosta (18) und Marta Drpa (16) nie wirklich in den Griff.

Vor diesem Hintergrund bedarf es kaum prophetischer Gabe, um dem SSC für heute Abend einen noch heißeren Tanz vorauszusagen, als er ohnehin gegen den erstmals überhaupt für ein Pokal-Halbfinale qualifizierten Preußen-Sechser zu erwarten stand.

Insofern aber wurde der eigene Bundesliga-Heimauftritt des SSC am Sonnabend gegen die Ladies in Black Aachen (3:0) als Generalprobe für das Pokalspiel im Nachhinein noch einmal aufgewertet. Denn auch die schwarzen Ladies hatten ihr Glück mit aggressivem Aufschlagspiel versucht und den SSC in den Anfangsphasen aller drei Sätze durchaus ins Schwitzen gebracht. Eine kontrolliertere Annahme als in diesen Phasen sollte heute Abend schon her – und zwar durchgängig –, will der Schweriner SC nicht das Stuttgarter Schicksal teilen.

Dass seine Damen in der Lage sind, die MSB-Arena zu rocken und erstmals seit 2013 wieder ins Pokalfinale einzuziehen, steht für SSC-Trainer Felix Koslowski außerfrage: „Potsdam zeigte gegen Stuttgart, warum es als eine der stärksten Mannschaften gehandelt wird. Doch wenn wir gut spielen, wird es für jeden Gegner extrem schwer.“

Dabei darf der SSC, der schon gestern nach Potsdam reiste, auch aus der Tatsache Zuversicht schöpfen, dass man vor knapp vier Wochen schon das erste Duell mit der Mannschaft des früheren Schweriner Co-Trainers Davide Carli an gleicher Stätte in drei hart umkämpften Sätzen mit 3:0 für sich entschieden hatte.

Ein Freifahrtschein ist das keineswegs. Das damals war eines von 22 Punktspielen dieser Saison. Heute geht es in einer einzigen Partie um Finaleinzug oder Ausscheiden – und damit nicht zuletzt um die besseren Nerven. Genau deswegen werden Pokalspielen eigene Gesetze nachgesagt.

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erstellt am 23.Nov.2016 | 12:00 Uhr

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