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SSC Volleyball : Gelungener Auftakt in die Play-offs

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Aus der Onlineredaktion

SSC-Volleyballerinnen bezwingen Aachen vor heimischer Kulisse im ersten Spiel des Meisterschafts-Viertelfinals mit 3:0 (10, 19, 15)

Der erste Schritt in Richtung Meisterschafts-Halbfinale ist vollbracht: Vor 1732 Zuschauern in der heimischen Palmberg-Arena haben die SSC-Volleyballerinnen am Samstagabend die Ladies in Black Aachen mit einem 3:0 (10, 19, 15) im ersten Spiel des Play-off-Viertelfinals klar bezwungen und ihrem Trainer Felix Koslowski das wohl schönste Geschenk zu seinem 33. Geburtstag bereitet.

Damit brauchen die Schwerinerinnen nur noch einen weiteren Sieg, um sich in dieser nach dem Modus „best of three“ gespielten Runde durchzusetzen. Die Chance dazu besteht bereits am Mittwoch, wenn die „schwarzen Ladies“ im rund 50 Straßenkilometer von Aachen entfernten belgischen Maaseik zu ihrem Heimspiel bitten.

„Sie stehen hoch im Block und sind offensiv unter den Top vier der Liga. Zudem sind sie physisch stark, spielen extrem schnell über die Außen“, hatte Trainer Koslowski im Vorfeld der Partie vor Aachens Stärken gewarnt. Nichts davon ließ der SSC im ersten Satz zum Tragen kommen.

Statt dessen brannte er selbst im Angriff ein Feuerwerk ab, leistete sich ganze zwei Fehler durch ins Netz geschlagene Aufgaben und stand in Block und Abwehr souverän. „Der Satz war perfekt, die Ladies bekamen kein Bein auf den Boden“, freute sich der Coach. Und Louisa Lippmann, mit neun Zählern zweitbeste SSC-Punktesammlerin nach Jennifer Geerteis (14), ergänzte: „Mit dem Satz haben wir Aachen sicherlich etwas den Zahn gezogen.“

Klar, dass der SSC dieses Niveau nicht durchgängig würde halten können, zumal die Gäste nun auch im Aufschlag immer besser zu sich fanden und so ihrerseits den Druck erhöhten. „Damit haben sie unsere Annahme ebenso wie eingangs des dritten Satzes vor das eine oder andere Problem gestellt“, gestand Felix Koslowski ein.

Beim 10:9 lagen die Gäste im zweiten Durchgang sogar noch vorn. Bis zum 12:13 aus ihrer Sicht hielten sie den direkten Anschluss und kamen nach 12:16 erneut auf 17:18 heran.

Dann drehte der SSC wieder auf und konnte mit den im Doppelwechsel hereingekommenen Lexi Dannemiller und Ariel Gebhardt dem Satz den entscheidenden Impuls geben. Lauren Barfield, als beste Schwerinerin geehrt, setzte schließlich mit einem Angriffsschlag zum 25:19 den Schlusspunkt.

Im dritten Satz führten die Gäste erneut mit 8:7, ehe die Gastgeberinnen mit einem fulminanten Zwischenspurt auf 18:9 enteilten und durch Hannah Tapp den zweiten Matchball zum 25:15 verwandelten.

„Wir haben insgesamt in der Abwehr gut gestanden. Unser Block kann es noch einen Tick besser und auch im Angriff könnten wir noch ein bisschen selbstbewusster auftreten“, fand Felix Koslowski noch ein Haar in der Suppe, „aber das ist natürlich Jammern auf hohem Niveau.“

SSC Palmberg Schwerin - Ladies in Black Aachen 3:0 (10, 19, 15)

SSC: Hanke, Brinker, Barfield, Lippmann, Geerties, Tapp – Dürr; Dannemiller, Gebhardt.

Schiedsrichter: Markfeld/Kirli (Siebenhausen/Berlin). Zuschauer: 1732. Spielminuten: 67 min (19, 25, 23). Zwischenstände, 1. Satz: 8:3, 16:5, 21:7; 2. Satz: 8:7, 16:12, 21:17; 3. Satz: 7:8, 16:9, 21:12.) Beste Spielerinnen: Lauren Barfield (SSC), Jeanine Stoeten (L.i.B.).

 

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erstellt am 19.Mär.2017 | 21:00 Uhr

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