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SSC

30. Mai 2016 | 12:38 Uhr

Volleyball : Europa-Reise geht für den SSC weiter

vom

Schweriner SC bezwingt CS Voli Alba Blaj auch zu Hause 3:0 (17, 13, 16) und steht im Halbfinale des CEV-Cups

Für die Volleyballerinnen des Schweriner SC geht ihre Reise durch Europa weiter:  1400 Zuschauer in der Schweriner Palmberg-Arena waren gestern Abend restlos begeistert, als ihr SSC  dem  3:0 vom  Hinspiel vor zwei Wochen bei  Rumäniens Meister CS Volei Alba Blaj  auch im Rückspiel ein glattes 3:0 (17, 13, 16) folgen ließ.  Nach gerade einmal 66 Spielminuten war der Einzug des SSC ins Halbfinale des europäischen CEV-Cups unter Dach und Fach.

SSC-Trainer Felix Koslowski und Nationalspielerin Anja Brandt hatten im Vorfeld  unisono vor einem „hammerharten Rückspiel gegen eine Top-Mannschaft vom Niveau des deutschen Meisters   Dresdner SC“ gewarnt. Davon wollten beide auch nach der Partie nicht abrücken. Dass es dennoch kein hammerhartes Spiel wurde, lag schlichtweg an einer weiteren Glanzleistung des deutschen Rekordmeisters – wie in der Bundesliga zuletzt bei den 3:0-Erfolgen zu Hause gegen Aachen und beim USC Münster erlebt.

Ein einziges Mal lag der SSC gestern im Hintertreffen. Nach dem ersten Ballwechsel des ersten Satzes  hieß es 0:1. Im Anschluss ließen die Gastgeberinnen Blaj noch bis zum 8:7  auf Schlagdistanz mitspielen. Dann aber war endgültig Schluss mit lustig.

„Im ersten Satz entscheidest du, ob der Gegner noch hoffen darf. Doch das haben wir nicht zugelassen, sondern jede gebotene Chance diszipliniert und konzentriert mitgenommen“, analysierte Trainer Koslowski und freute sich über eine „total bissige, superaggressive, dabei aber nie überdrehte   Leistung“ seines Sechsers.

Eindeutig beherrschte der SSC den Gegner schon mit aggressiven Aufschlägen – eigentlich die schärfste Waffe der Rumäninnen, mit der sie als Gruppendritter in der Champions League noch hatten glänzen können. Doch während  „Janine Völker und Jenny Geerties in der Annahme einen Riesenjob machten“, wie ihnen ihr Trainer attestierte, bekam Blajs Annahme kein Bein auf die Erde. Auch in Sachen Block, Feldabwehr und Angriff war der SSC immer eine  ganze Klasse besser, was in der Summe den  Gästen spätestens im zweiten Satz endgültig den Zahn zog.

Selbst als der SSC im dritten Durchgang nach und nach mit Marie Schölzel, Ariel Turner, Alice Blom und Marie Holstein vier neue Leute einbaute, tat das der Gala keinen Abbruch.

 Im CEV-Cup-Halbfinale wartet nun Galatasaray Istanbul. Der aktuelle Dritte der türkischen Liga hatte am Abend zuvor Polens Meister Impel Wroclaw (Breslau) zum zweiten Mal – diesmal auswärts – mit 3:1 bezwungen. Der SSC hat am 8. März Heimrecht und ist bereits vier Tage später im Rückspiel am Bosporus gefordert.

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erstellt am 25.Feb.2016 | 21:23 Uhr

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