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SSC

05. Dezember 2016 | 15:30 Uhr

Volleyball: SSC : Denise Hanke - coole Aufschlagskraft

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

SSC-Zuspielerin Denise Hanke freut sich auf Finnland – und über stabile Angaben

Eigentlich ist die Saison kaum älter als einen Monat – „aber ich hab das Gefühl, wir spielen schon ewig“, sagt Denise Hanke, Zuspielerin des Volleyball-Erstligisten Schweriner SC, der in Liga und Pokal acht Spiele absolvierte.

Dabei kommen die großen Höhepunkte ja erst noch: Das Pokalfinale in Mannheim wurde am Mittwoch mit einem 3:0-Erfolg beim SC Potsdam erreicht. Die Heimspiele gegen Dresden und Stuttgart stehen an, „und ich freue mich auch schon total auf Finnland im Europapokal, da war ich noch nie. Das wird noch ’ne richtig coole Saison!“

Zumal die Zuspielerin selbst ihre Coolness in einem zuletzt wunden Punkt wiedergefunden hat: ihren berühmt-berüchtigten starken Aufschlägen, die den Gegner mit ordentlich Kraft aus dem Konzept bringen können, wie zuletzt auch eindrucksvoll vor heimischer Kulisse gegen Aachen gesehen und beim Pokalknaller in Potsdam. „Ein schöner Augenblick, wenn man merkt, das funktioniert wieder“, sagt die 27-Jährige.

Denn trat sie letzte Saison an die Aufschlaglinie, bangten Fans durchaus mal um den Punkt, gingen Bälle doch nicht selten ins Netz oder ins Aus. „Ich bin da irgendwann total verkrampft“, blickt Denise Hanke zurück. Doch im Laufe der Zeit hat sie gelernt: „Das muss man akzeptieren, dass solche Phasen kommen.“ Und es ruhen lassen, statt verbissen darauf zu trainieren.

Die Konstanz kam dann auch schon im Sommer mit den Einsätzen in der Nationalmannschaft wieder, bestätigt SSC-Coach und Bundestrainer Felix Koslowski: „Denise musste wieder Selbstvertrauen gewinnen, Erfolgserlebnisse aufbauen. Das ist normal.“

Jetzt profitiert die Zuspielerin auch von einer stabilen, starken Mannschaft, die ihr Sicherheit gibt: „Ich kannte zwar die Mädels schon, aber als Team sind wir doch ziemlich durcheinandergewürfelt worden. Jetzt, wo wir eingespielt und gefestigt sind, auch durch die gute Saisonvorbereitung, bin ich super zufrieden und habe Selbstvertrauen.“

Entscheidend könnte ihre Aufschlagskraft schon morgen in Erfurt und im nächsten Heimspiel gegen Suhl am 3. Dezember sein: Denn die Thüringer Teams geraten – wie beinahe alle – bei guten Angaben schnell unter Druck.



 

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erstellt am 26.Nov.2016 | 16:00 Uhr

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