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SSC

04. Dezember 2016 | 17:21 Uhr

SSC Volleyball : Das wichtigste Spiel des Jahres

vom
Aus der Onlineredaktion

DVV-Pokal: SSC nach 3:0-Viertelfinalsieg in Münster vom Finale nur noch einen Schritt entfernt – der soll beim SC Potsdam gelingen

Die Volleyballerinnen des Schweriner SC sind noch ein Spiel vom Erreichen ihres ersten großen Saisonziels entfernt. Mit einem souveränen 3:0 (21, 16, 15) setzte sich die Mannschaft von Trainer Felix Koslowski am Mittwochabend im Viertelfinale des DVV-Pokals beim USC Münster durch. In der Vorschlussrunde bekommen es die Schwerinerinnen nun am 23. November mit dem SC Potsdam zu tun, leider – wie immer im Pokal seit nunmehr drei Jahren – auswärts.

„Das wird für uns das wichtigste Spiel des Jahres, denn wir wollen unbedingt ins Endspiel am 29. Januar 2017 in Mannheim“, sagte SSC-Volleyballchef Andreas Burkard und hofft, dass möglichst viele Anhänger die Mannschaft nach Potsdam begleiten. „Wir werden uns ein attraktives Angebot für eine Fan-Fahrt einfallen lassen“, verspricht er.

Nicht nur, dass Potsdam auch mitten in der Woche für Schweriner Fans erreichbar ist, macht das Halbfinal-Los für den SSC attraktiv. Stuttgart und Vilsbiburg, die sich im anderen Halbfinale gegenüberstehen, wären in dieser Hinsicht weit weniger angenehm gewesen. Und Stuttgart, das beim Meister und Pokalverteidiger Dresdner SC mit einem ebenfalls klaren 3:0 (19, 22, 19) weiterkam, wäre auch sportlich eine noch viel höhere Hürde gewesen.

Mit den vom ehemaligen Schweriner Co-Trainer Davide Carli trainierten Potsdamerinnen hat der SSC bekanntlich beim 3:0-Erfolg zum Bundesligaauftakt schon gute Erfahrungen gemacht – auch damals auswärts. Sicherlich wird die Pokalpartie, in der es um Ausscheiden oder Weiterkommen geht, nicht zuletzt nervlich ein ganz anderes Spiel. Aber dass der SSC das meistern kann, hat er ja am Mittwoch eindrucksvoll bewiesen.

Nachdem die Mädels da ihre anfängliche Nervosität abgeschüttelt und sich auf das erwartet druckvolle Aufschlagspiel des USC eingestellt hatten, lief der Film. Mit einer sich spürbar steigernden Annahme und variablem Angriffsspiel hatte der SSC die Partie letztlich deutlicher im Griff, als man selbst erwartet hatte. Überragend war wiederum die als beste Schwerinerin geehrte Louisa Lippmann, die 56 Prozent ihrer Angriffsbälle im gegnerischen Feld versenkte und mit 16 Punkten beste Scorerin wurde, sowie Lauren Barfield, die es mit einer Erfolgsquote im Angriff von sogar 90 Prozent auf elf Punkte brachte.

„Wir kommen immer besser in Fahrt“, jubelte SSC-Coach Koslowski und freute sich zugleich über das anstehende spielfreie Wochenende. „Die Mannschaft ist ziemlich müde. Schließlich haben wir in 18 Tagen sechs Spiele hinter uns gebracht und hatten uns für Münster noch extra hochgepusht. Es ist wichtig, jetzt erst einmal in Ruhe runterzukommen, ehe es am 19. November zu Hause gegen Aachen in der Liga weitergeht.“

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erstellt am 11.Nov.2016 | 12:00 Uhr

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