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Sport

10. Dezember 2016 | 09:56 Uhr

Entscheidungen stehen an : Tennis-WM: Kerber und Görges wollen ins Halbfinale

vom

Beim Saisonabschluss der besten Tennis-Damen sind erstmals seit 1996 wieder zwei Deutsche dabei. Allerdings schlägt Julia Görges nur im Doppel auf. Ebenso wie Angelique Kerber hat sie für Donnerstag ein Ziel vor Augen: das Halbfinale.

In Singapur entscheidet sich am Donnerstag, ob Angelique Kerber im Einzel und Julia Görges im Doppel den Einzug in die Halbfinals schaffen.

Schon vor dem abschließenden Gruppenspiel der Nummer eins Kerber greift ihre Fed-Cup-Kollegin Görges bei den mit sieben Millionen Dollar dotierten WTA Finals erstmals ins Geschehen ein. Die 27-Jährige aus Bad Oldesloe bildet zusammen mit der Tschechin Karolina Pliskova ein erfolgreiches Doppel, das sich für den Saisonabschluss der besten acht Teams qualifiziert hat.

Die Wimbledon-Halbfinalistinnen bekommen es mit den an eins gesetzten Französinnen Caroline Garcia und Kristina Mladenovic zu tun (7.30 Uhr). «Ich glaube, dass sie an einem guten Tag jeden schlagen können», sagte Bundestrainerin Barbara Rittner, die aus der Heimat das Geschehen in Singapur verfolgt, der Deutschen Presse-Agentur. «Sie müssen gut aufschlagen und dürfen die Französinnen nicht von Anfang an davonziehen lassen.»

Anders als im Einzel wird die Doppel-Konkurrenz von Beginn an im K.o.-Modus ausgespielt. Für WM-Debütantin Görges und ihre Doppel-Partnerin geht es damit ebenso wie für Kerber um das Semifinale.

Der erstmalige Halbfinaleinzug der Weltranglisten-Ersten Kerber kann schon feststehen, bevor sie den Centre Court ein drittes Mal bei den diesjährigen Finals betritt. Nur wenn die Rumänin Simona Halep zuvor in zwei Sätzen gegen Dominika Cibulkova aus der Slowakei gewinnt, könnte die Silbermedaillengewinnerin von Rio noch scheitern.

Dann würde ihr für das Weiterkommen - wie im Vorjahr - nur ein Satzgewinn fehlen. Die Niederlage aus dem Oktober 2015 wurde für Kerber zum Wendepunkt ihrer Karriere. «Ich glaube, ich bin zwölf Monate später eine ganz andere Spielerin, eine ganz andere Person, und der Druck ist nicht mehr so das Hindernis», sagte die zweifache Grand-Slam-Siegerin aus Kiel im ZDF-«Morgenmagazin».

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erstellt am 27.Okt.2016 | 07:17 Uhr

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